zur CampusVäre – Creative Institut Vorarlberg in Dornbirn und zur Werkhalle (Lehm Ton Erde Baukunst) von Lehmbau-Pionier Martin Rauch in Schlins
Treffpunkt 12 Uhr an der Geschäftsstelle
zur CampusVäre – Creative Institut Vorarlberg in Dornbirn und zur Werkhalle (Lehm Ton Erde Baukunst) von Lehmbau-Pionier Martin Rauch in Schlins
Treffpunkt 12 Uhr an der Geschäftsstelle
Auch in diesem Jahr bietet das architekturforum allgäu wieder einen Architekt(o)urbus anlässlich der architektouren 2025 am Samstag, den 28. Juni an.
Wir freuen uns auf folgende Reiseroute:
• 9.00 Uhr Abfahrt des Busses an der Geschäftsstelle des Architekturforum Allgäu, Kleiner Kornhausplatz 1, Kempten
• 9.30 - 10.15 Uhr: Sonthofen _ Naturerlebniszentrum im Biberhof, Büro für Baukultur
• 11.30 - 12.15 Uhr: Markt Rettenbach _ Turnhalle, Hrycyk Architekten
Mittagsimbiss in Sontheim
• 13.30 – 14.15 Uhr: Attenhausen _ Pfarrhof, Kern Architekten
• 14.30 - 15.15 Uhr: Frickenhausen-Lauben _ Sanierung Vöhlin-Schloss, Kern Architekten
• 16.00 Uhr: Legau _ Gemeindesaal u. Gasthof, F64 Architekten
• ca. 17.15 Uhr Rückkehr des Busses zur Geschäftsstelle des architekturforum allgäu
Die Fahrt ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich, Gäste sind wie immer herzlich willkommen!
Auf dem Kemptener Wochenmarkt präsentieren wir der Öffentlichkeit einen Zwischenstand unseres Jahresprojektes `AllgäuerBauCultur ABC` - eine Arbeitshilfe für alle Allgäuer Schulen mit baukulturellen Aufgabenstellungen.
Neben Informationen rufen wir zur inhaltlichen Beteiligung auf und fragen Passanten, was sie an unserer Kulturlandschaft schätzen und was sie davon an nachfolgende Generationen vermittelt wissen wollen.
Auf dem Kemptener Wochenmarkt präsentieren wir der Öffentlichkeit einen Zwischenstand unseres Jahresprojektes `AllgäuerBauCultur ABC` - eine Arbeitshilfe für alle Allgäuer Schulen mit baukulturellen Aufgabenstellungen.
Neben Informationen rufen wir zur inhaltlichen Beteiligung auf und fragen Passanten, was sie an unserer Kulturlandschaft schätzen und was sie davon an nachfolgende Generationen vermittelt wissen wollen.
Im Einzelnen sind folgende Besuchsstationen vorgesehen (Änderungen vorbehalten):
_ ca. 13.30 - 15.00 Uhr Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm
Zur Dauerausstellung `Hochschule für Gestaltung Ulm. Von der Stunde Null bis 1968` und zum Gebäude (Architekt: Max Bill): Dr. Martin Mäntele (Leiter des HfG-Archivs) Adresse: Am Hochsträß 8, 89081 Ulm
_ ca. 16.00 Uhr
Bei und im Museumscafé des Edwin Scharff Museum: Kaffee/Kuchen
_ ca. 16.30 - 18.00 Uhr Edwin Scharff Museum Neu-Ulm, Interaktive Ausstellung „was DU alles kannst“
Zu Entwicklung und Idee des Erfahrungsraumes „Mitmach-Ausstellung“: Birgit Höppl (M.A., Kuratorin) Adresse: Petrusolatz 4, 89231 Neu-Ulm
_ Abendliche Einkehr auf dem Heimweg
_ ca. 21.00 Uhr: Rückkehr über Memmingen zur Geschäftsstelle des architekturforum allgäu
Wir starten um 12.00 Uhr in Kempten an unserer Geschäftsstelle (Kleiner Kornhausplatz 1) mit einem Reisebus der Fa. Rauch.
Zweite Zustiegsstelle um ca. 12.30 Uhr: Pendlerparkplatz Süd an der A7 in Memmingen.
Wir bitten um Anmeldung (wegen der maximalen Auslastung des kostenfreien Reisebusses und Reservierung der Einkehr) per Mail unter untenstehender Adresse bis Dienstag, den 01.04.2025.
Gäste sind wie immer herzlich willkommen...
Auch in diesem Jahr bietet das architekturforum allgäu wieder einen Architekt(o)urbus anlässlich der architektouren 2024 am Samstag, den 29. Juni an.
Wir freuen uns auf folgende Reiseroute:
• 9.00 Uhr Abfahrt des Busses an der Geschäftsstelle des Architekturforum Allgäu, Kleiner Kornhausplatz 1, Kempten
• 9.15–9.45 Uhr: Kempten, Webergasse 14, Hühnerhaus am ReglerHaus, Künstlerin Rahel Seitz mit Büro f. Baukultur
• 9.45–10.30 Uhr: Kempten, Kottener Straße 41, Fachoberschule / Berufsoberschule, F64 architekten
• 11.00–11.45 Uhr: Immenstadt, Auf der Höh 7a, Nachverdichtung am Hang – Wohn- und Atelierhaus, Tausch Architekten
12.30 Uhr Mittagsimbiss in Ottobeuren
• 13.15–14 Uhr: Ottobeuren, Luitpoldstraße 46, Sanierung ehem. Klosterökonomie Abtei Ottobeuren, Franz Arnold
• 14.15–15.00 Uhr: Memmingen, Friedhofweg 9, Sanierung Aussegnungshalle, Kern Architekten
• 15.45–16.30 Uhr: Türkheim, Kirchenstraße 9, Sanierung und Erweiterung Waaghaus, Kern Architekten
• ca. 17.15 Uhr Rückkehr des Busses zur Geschäftsstelle des architekturforum allgäu
Die Fahrt ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich, Gäste sind wie immer herzlich willkommen!
Das architekturforum allgäu bietet auch heuer wieder am Samstag, den 24. Juni eine Bus-Rundfahrt im Rahmen der Architektouren zu ausgewählten Architekturzielen im Allgäu an.
Für Route ist folgende Abfolge vorgesehen:
_ 9.00 Uhr Abfahrt an der Geschäftsstelle des architekturforum allgäu, Kempten
_ 9.15 - 9.45 Uhr: Kempten-Ludwigshöhe _ Kindertagesstätte Kieselstein, MH Architekten
_ 10.15 - 11.00 Uhr: Wiggensbach _ Wohn- und Geschäftshaus am Marktplatz, architektur + raum
_ 11.15 - 12.00 Uhr: Buchenberg-Eschach _ Umbau Tenne zur Hofkäserei, Martina Buchs
_ Mittagsimbiss in Eschach
_ 13.15 - 14.00 Uhr: Opfenbach-Litzis _ Neubau der Sebastianskapelle, Pawle Architekten
_ 14.45 - 15.30 Uhr: Sulzberg _ Montagehalle mit Verwaltung und Kantine, architektur + raum
_ 16.00 - 16.45 Uhr: Kempten-Oberwang _ Kindertagesstätte St. Martin, MH Architekten
_ ca. 17.00 Uhr Rückkehr zur Geschäftsstelle des architekturforum allgäu, Kempten
Anmeldung nicht erforderlich – Gäste sind wie immer herzlich willkommen!
AlpenStadtMuseum - Führung mit Architekt Andreas Ferstl
Am Rande der Sonthofener Innenstadt wurde unlängst das AlpenStadtMuseum eröffnet, das seitdem auf vielfache Art und Weise eine sehr positive Resonanz erfahren hat. Wir freuen uns, dass es unserem Mitglied Martin Polzer vom bauleitenden Büro h33 architekten ingenieure gelungen ist, kurzfristig den Architekten Andreas Ferstl aus München für eine Führung des architekturforum allgäu und der baustelle sonthofen zu gewinnen.
Diese findet statt am Freitag, den 10. März um 14 Uhr an der Sonnenstraße 1.
Wahrscheinlich wird unseren Besuch auch die neue Museumsleitern Mechthild Fischer begleiten. Für den Besuch im Rahmen unserer `Ortstermine` ist keine Anmeldung erforderlich.
Im Anschluss können wir bei Interesse noch einen Blick in die benachbarte StadtHausGalerie, Marktstraße 12 werfen, in der gerade `Kilian Lipp & Friends` ausstellen. Mit dabei sind: Julia Hiemer, Amrei Müller, Nina Schmidbauer, Guido Weggenmann und Stefan Winkler.
Als einzelne Besuchsstationen sind geplant (Änderungen vorbehalten):
_ 11.00 Uhr: Besuch der Kunst- und Architekturschule ‘bilding‘, Führung ohne Kinder | Jugendliche (Architekten: Gruppe aus 30 Studierenden des Instituts für experimentelle Architektur ./studio3 der Universität Innsbruck), Amraserstr. 5a, A - 6020 Innsbruck, www.bilding.at
_ ca. 12.00 Uhr: Mittagessen
_ ab ca. 13.30 Uhr: Betrieb im ‘bilding‘ mit Kindern | Jugendlichen
_ ca, 15.00 Uhr: Besuch des Tiroler Architekturzentrums AUT im Adam Bräu (Architekt: Lois Welzenbacher), Lois Welzenbacher Platz 1, A - 6020 Innsbruck, www.aut.cc. Einführung durch Arno Ritter, Leiter AUT. Aktuelle Ausstellung: boden für alle. eigennutz oder gemeinwohl? Vom Az W Architekturzentrum Wien über den sorglosen und kapitalgetriebenen Umgang mit der kostbaren Ressource Boden
_ ca. 17.00 Uhr: Einkehr? Oder weitere Besuchsstationen? (z. B. Wei sRaum.Designforum Tirol?)
_ ca. 20.00 Uhr Rückkehr nach Kempten über Füssen
Der Start der Fahrt ist um 9.00 Uhr in Kempten an unserer Geschäftsstelle (Kleiner Kornhausplatz 1) mit einem Reisebus vorgesehen. Zweiter Zustiegs-Ort wäre Füssen (Bahnhof) um 9.30 Uhr. Alternativ starten wir in Fahrgemeinschaften mit Privat-PKW´s an der Geschäftsstelle.
Wir bitten um Anmeldung (wegen der maximalen Auslastung des kostenfreien Reisebusses und Reservierung der Einkehr) per Mail unter obenstehender Adresse bis Mittwoch, den 05.10.2022. Gäste sind wie immer herzlich willkommen.
... wegen Corona verschoben auf 2022!
Das architekturforum lädt am 27. November 2020 zu einer FreitagNachmittagExkursion inach Neu-Ulm ein. Wir starten um 13.00 Uhr in Kempten an unserer Geschäftsstelle (Kleiner Kornhausplatz 1) in Fahrgemeinschaften.
Vorgesehene Besuchsstationen:
_ Stadtbaudirektor Markus Krämer zu Wohnbauten u.a. von StudioVlayStreeruwitz / Wien, Fink & Jocher / München
_ Edwin Scharff Museum: Birgit Höppl zu interaktiver Architekturvermittlung im Rahmen der Ausstellung „Architektierisch. Bauten von Mensch und Tier“
Gäste sind herzlich willkommen...
Das architekturforum lädt am 23. Oktober 2020 zu einer FreitagNachmittagExkursion in den Pfaffenwinkel ein. Wir starten um 13.00 Uhr in Kempten an unserer Geschäftsstelle (Kleiner Kornhausplatz 1) mit einem Reisebus der Fa. Putz. Zweiter Zustiegs-Ort ist am Künstler-Haus Marktoberdorf (Kemptener Straße 5) um 13.30 Uhr.
Als einzelne Besuchsstationen vorgesehen sind:
_ ca. 14.00 Uhr: Haus und Gartenanlage Fam. Sihler-Tech in Schönberg von SoHo Architektur und Landschaftsarchitektin Marita Zinth (Adresse: Dorfstr. 23 a, 82401 Rottenbuch) Anwesend sind neben den Bauherren: Alex Nägele und Marita Zinth
_ ca. 15.15 Uhr: Sanierung der denkmalgeschützten Echelsbacher Brücke, Dr. Schütz Ingenieure (Adresse: Achen 11, 82401 Rottenbuch) Erläuterungen durch Gerhard Pahl
_ ca. 16.30 Uhr: Pilgersaal Wieskirche, Stadtmüller.Burkhardt.Graf (Adresse: Wies 12, 86989 Steingaden) Führung durch Christian Stadtmüller
_ ca. 18.00 Uhr gemeinsames Abendessen (in Nähe der Wieskirche oder in Oberammergau?)
_ ca. 20 Uhr Rückkehr nach Kempten über Marktoberdorf
Bitte um Anmeldung (wegen der maximalen Auslastung des kostenfreien Reisebusses und Reservierung des Abendessens) per Mail unter obenstehender Adresse bis Freitag, den 16.10.2020. Gäste sind wie immer herzlich willkommen...
Das architekturforum lädt am Samstag, den 03. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) zu einer FahrradExkursion zu zeitgenössischen Kapellen in der Dillinger Gegend ein. Wir starten um 8.15 Uhr in Kempten an unserer Geschäftsstelle (Kleiner Kornhausplatz 1) mit einem Reisebus der Fa. Rothermel. Zweiter Zustiegs-Ort ist am Bahnhof Memmingen um 9.00 Uhr. Der Bus hat einen Anhänger für 35 Räder und bringt uns bequem zur Ausgangsstation unserer Runde. An der letzten Kapelle werden wir dann wieder vom Bus abgeholt.
Bei den Sieben Kapellen handelt es sich um ein Projekt der Siegfried und Elfriede Denzel Stiftung, das zusammen mit Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl entwickelt wurde. Die sechste Kapelle wurde am Samstag eingeweiht, das letzte Bauwerk von Christoph Mäkler folgt in einigen Wochen.
Die Einzelstationen unserer 42 km - Tour sind:
_ ca. 10.00 Uhr: Huber-Kapelle Emersacker mit Erläuterungen von Willi Huber
_ ca. 11.30 Uhr: Jasarevic-Kapelle Ludwigsschaige – zu Gast: Alen Jasarevic und Künstler Sepp Zankl
_ ca. 12.00 Uhr: Mittagessen im Hofgut Bäldeschwaige
_ ca. 14.00 Uhr: Staab-Kapelle Kesselostheim
_ ca. 15.30 Uhr: Pawson-Kapelle Unterliezheim
Dort erfolgt die Abholung mit dem Bus und die Fahrt zu den beiden Kapellen von Frank Lattke in Oberbechingen und Hans Engel bei Gundelfingen. Wer´s ganz sportlich mag, kann natürlich auch bis Gundelfingen weiterradeln (74 km - Tour).
_ ca. 17.30 Uhr: gemeinsame Einkehr in Gundelfingen
_ ca. 19.00 Uhr: Abfahrt nach Kempten über Memmingen
Bitte um Anmeldung (wegen der maximalen Auslastung des kostenfreien Reisebusses und Reservierung der `Raststätten`) per Mail unter obenstehender Adresse bis Donnerstag, den 01.10.2020. Gäste sind wie immer herzlich willkommen...
Das architekturforum lädt am 11. September 2020 im Rahmen der Ausstellung ‘Drei Generationen Böhm. 100 Jahre Architektur von Weltrang‘ zu einer FreitagNachmittagExkursion zu den Allgäuer Bauwerken der Familie ein. Wir starten um 12.00 Uhr in Kempten an unserer Geschäftsstelle (Kleiner Kornhausplatz 1) mit einem Reisebus der Fa. Rothermel. Zweiter Zustiegs-Ort ist am Museum Mindelheim (Hermelestraße 4) um 13.00 Uhr.
Im Einzelnen besuchen wir:
_ ca. 14.00 Uhr: Haus Böhm, Seeg Das erste Haus von Gottfried Böhm, das er zusammen mit seiner Frau Elisabeth 1946 entworfen hat und in dem die Söhne ‘ihre Kindheit verbrachten‘. Führung durch Markus Böhm
_ ca. 15.15 Uhr: Haus Schaf, Oberstdorf-Rubi Eine holzverschindelte Haus-Skulptur von Gottfried Böhm für einen Kunstsammler aus den Jahren 1974 - 76. Führung durch den Bauherren angefragt
_ ca. 16.45 Uhr: Wallfahrtskirche Maria vom Sieg, Wigratzbad (Opfenbach) Nach der Serie von weltberühmten Betonkirchen konzipierte Gottfried Böhm diese strukturalistische Anlage von 1972 - 76 in Stahl
_ ca. 18.00 Uhr: Gewerbebau ‘Zebris‘, Isny Ein Firmengebäude für biomechanische Mess-Systeme aus dem Jahr 2014 von Peter u. Markus Böhm. Führung durch Geschäftsführer Wolfgang Brunner
_ ca. 19.00 Uhr: Rückkehr nach Kempten, ggf. gemeinsame Einkehr
_ ca. 20.30 Uhr: Rückkehr zum Museum Mindelheim
Bitte um Anmeldung (wegen der maximalen Auslastung des kostenfreien Reisebusses und Reservierung des Abendessens) per Mail unter obenstehender Adresse bis Donnerstag, den 10.09.2020. Gäste sind wie immer herzlich willkommen...
... wegen Corona abgesagt!
Das architekturforum allgäu wird auch heuer wieder im Rahmen der Architektouren am Samstag, den 27. Juni eine Bus-Rundfahrt zu ausgewählten Architekturzielen im Allgäu anbieten.
Für die Route – nach hoffentlicher Corona-Entspannung - hat sich folgender Ablauf heraus kristallisiert:
_ 9.00 Uhr Abfahrt des Busses an der Geschäftsstelle des architekturforum allgäu, Kleiner Kornhausplatz 1, 87345 Kempten
_ 9.15 - 9.45 Uhr: Kempten St. Mang _ Erweiterung Bürogebäude, BSG Allgäu
_ 10.00 - 11.15 Uhr: Waltenhofen _ Sanierung Schulzentrum | Kinderkrippe, f64 Architekten
_ 11.30 - 12.00 Uhr: Immenstadt _ Sanierung eines 30er Holzhauses, Prof. Peter Tausch
_ Mittagsimbiss in Sonthofen
_ 12.45 - 13.15 Uhr: Sonthofen-Berghofen _ Einfamilienhaus Dillinger, Architekturbüro Sodeur Kliebhan
_ 14.00 - 14.30 Uhr: Memmingen _ KiTa Goldhofer, heilergeiger architekten
_ 14.45 - 15.15 Uhr: Niederrieden _ Umbau und Sanierung Pfarrhof, KernArchitekten
_ 15.45 - 16.15 Uhr: Altusried _ Wohnhaus Binzen 12, f64 Architekten
_ ca. 16.30 Uhr Rückkehr des Busses zur Geschäftsstelle des architekturforum allgäu, Kempten
Bekanntermaßen soll der beschlossene Abriss der denkmalgeschützten(!) ‘Alten Schule‘ nunmehr nur dann im Frühjahr vollzogen werden, wenn sich bis 31.01. kein Interessent / Investor bei der Diözese Augsburg meldet, der das Gebäude für 150 Tsd. Eur erwerben und erhalten möchte.
Unser Angebot am 06. Januar dient in der Hauptsache der sachlichen Darstellung der derzeitigen Fakten, aber auch dazu gemeinsam öffentliche Nutzungskonzepte zu überlegen und mögliche Geldgeber zu werben.
Herzliche Einladung zum Informations-Tisch 'Zukunft Alte Schule Bühl' am 06.01. von 10 - 12 Uhr (nach Ende der Hl. Drei-König-Messe in St. Stephan) auf dem Kirchbichl vor der 'Alten Schule' (Kirchsteige 1, 87509 Immenstadt-Bühl)..
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und konstruktive Gespräche - Für Glühwein und Gebäck ist gesorgt. Bitte weitersagen!
... vom 03. bis 06. Oktober 2019.
Schon seit längerem planen wir eine Wanderung zum neuen Waltenberger Haus (2084 m) in den Oberstdorfer Bergen >
Architekt Peter Fischer hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, mit uns am Freitag, den 27. September
nachmittags aufzusteigen und uns durch sein Werk zu führen. Nach einem gemütlichen Hüttenabend können wir
übernachten und nach dem Frühstück am Samstag wieder absteigen.
Gehzeit für Auf- und Abstieg: jeweils ca. 3,5 Stunden.
Bitten um Mitteilung bis Montag, den 08.07. wer Interesse hat mitzuwandern, damit wir danach eine verlässliche
Reservierung vornehmen können. In diesem Zusammenhang auch angeben, ob eine Übernachtung im
Matratzenlager oder im 4-Bett-Zimmer gewünscht wird.
Herzlichen Dank für die Rückmeldungen!
Das architekturforum lädt ein zu einer FreitagNachmittagExkursion am 13. September 2019 nach Kaufbeuren. Wir starten um 13.00 Uhr in Kempten an unserer Geschäftsstelle, Kleiner Kornhausplatz 1 in Fahrgemeinschaften mit eigenen PKW´s.
Als einzelne Besuchspunkte vorgesehen sind:
. ca. 13.45 Uhr: Kommunikationszentrum der Fa. Mayr Antriebstechnik, Eichenstr. 1,
87665 Mauerstetten, hirner u. riehl architekten, München > Führung durch Thorsten Blau, verantwortlicher Bauingenieur
. 15.00 Uhr: Interieur Mercedes - Niederlassung, Gottlieb-Daimler-Straße 1, 87600 Kaufbeuren,
Graft Architekten, Berlin > Führung durch die Bauherren Reinhard Pöllmann und Uwe Wloka
. 16.15 Uhr: Grünes Zentrum , Am Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren,
Florian Nagler Architekten, München > Führung durch Dr. Paul Dosch, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
. 17.30 Uhr: Einkehr auf dem `Bio-Markt`, Schmiedgasse 5, 87660 Irsee,
Architekt Martin Hofmann, Irsee > Erläuterungen durch Dr. Ulla Schuster, 1. Vorsitzende des Bio Markt Irsee e. V.
. ca. 19.30 Uhr Rückkehr zur Geschäftsstelle des architekturforum allgäu
(> vorläufiger Ablauf, Änderungen vorbehalten)
Um Anmeldung wegen der Reservierung von Sitzplätzen auf dem Bio-Markt Irsee wird gebeten per Mail unter obenstehender Adresse bis Montag, den 09.09.2019.
Gäste sind wie immer herzlich willkommen, gerne weitersagen…
Im Rahmen der Architektouren bietet das architekturforum allgäu auch heuer wieder eine Rundfahrt zu ausgewählten Architekturzielen im Allgäu an, und zwar am Samstag, den 29. Juni.
Der geplante Programmablauf stellt sich wie folgt dar:
_ 9.15 - 9.45 Uhr: Kempten / Allgäu _ Zahnarztpraxis Mundwerk, Poststraße 5, Frau Architektin Anja Spillner
_ 9.45 Uhr Abfahrt des Busses an der Geschäftsstelle des architekturforum allgäu, Kleiner Kornhausplatz 1, 87345 Kempten
_ 10.15 - 11.00 Uhr: Marktoberdorf _ Sanierung Berta-Fendt-Haus, Poststraße 7, Franziska Singer Architektur
_ 11.15 - 12.00 Uhr: Kaufbeuren _ Wandlung Energetische Sanierung, Drosselgasse 11, MichlerArchitektur
Mittagsimbiss in Wiggensbach
_ 13.30 - 14.15 Uhr: Wiggensbach _ Neubau Kinderkrippe, Jugendstraße 12, f64 Architekten
_ 15.00 - 15.45 Uhr: Vorderhindelang _ Ferienhäuser, Schwandenweg 20, Büro für Baukultur Franz G. Schröck
_ ca. 16.15 Uhr Rückkehr des Busses zur Geschäftsstelle des architekturforum allgäu, Kempten
_ 16.15 - 17.00 Uhr: Kempten / Allgäu _ Wohnbebauung mit sozialem Mix, Sligostraße 2 Ludwigshöhe, f64 Architekten
Fahrt kostenfrei - Anmeldung nicht erforderlich - Gäste wie immer herzlich willkommen!
Das architekturforum lädt ein zu einer FreitagNachmittagExkursion am 14. Juni 2019 nach Landsberg zur neuen Wirkungsstätte von Mathias Rothdach, vormals Stadtplanungsamt Memmingen. Wir starten um 13.00 Uhr in Kempten an unserer Geschäftsstelle, Kleiner Kornhausplatz 1 in Fahrgemeinschaften mit eigenen PKW´s.
Als einzelne Besuchspunkte vorgesehen sind:
_ ca. 14.00 Uhr Treffen in der Stadtverwaltung, Katharinenstr. 1, 86899 Landsberg
(Beer, Bembé, Dellinger Arch., Greifenberg) > Einführung zur Stadtplanung/Stadtentwicklung LL
_ ca. 15.00 - 16.30 Uhr Rundfahrt
. 15.00 Uhr ULP Urbanes Leben am Papierbach (Volker Stab, Fink&Jocher, F64, Kehrbaum, Degle, Koeber, u. a.)
. 15.30 Uhr Obdachlosenunterkunft LL (EAP Arch., München)
. 16.00 Uhr Mittelschule LL (Scholl Arch., Stuttgart)
_ ca. 16.30 -18.30 Uhr Rundgang Altstadt
. 16.30 Uhr Hauptplatz (Lohrer Hochrein L.Arch, München)
. 16.45 Uhr Histor. Rathaus mit neuem Saal (Beer, Bembé, Dellinger Arch., Greifenberg)
. 17.00 Uhr Alte Bergstraße mit Bayertor (Peter Huber, Hochbauamt)
. 18.00 Uhr Sanierung nördliche Altstadt
. 18.30 Uhr WB Neuer Stadteingang am Inselbad
_ ca. 19.00 Uhr Einkehr in der Altstadt oder am Bahnhof
(> vorläufiger Ablauf, Änderungen vorbehalten)
Um Anmeldung wegen der Reservierung des Abendessens wird gebeten per Mail unter obenstehender Adresse bis Mittwoch, den 12.06.2019.
Gäste sind wie immer herzlich willkommen…
Das architekturforum lädt zu einer FreitagNachmittagExkursion am 10. Mai 2019 zu ausgewählten Um-/Neubauten von landwirtschaftlichen Gebäuden im Westallgäu ein. Wir starten um 13.00 Uhr in Kempten an unserer Geschäftsstelle, Kleiner Kornhausplatz mit einem Reisebus der Fa. Rothermel. Zweiter Zustiegs-Ort ist Isny (Blaserturm am Marktplatz) um 14.15 Uhr im Anschluss an die erste Besichtigungsstation.
Im Einzelnen besuchen wir:
_ ca. 13.30 Uhr: Anbau Sägewerk Poschenrieder in Schüttentobel 5 in 88167 Grünenbach, Bauherr: Fa. Poschenrieder GmbH & Co. KG, Briegel Architekten, Argenbühl, Führung durch den Bauherren und Architekt Armin Briegel
_ (im Vorbeifahren: Pferdehof Rinninger-Huber in 88260 Argenbühl-Christazhofen, Bauherren: Fam. Rinninger-Huber, Architekt Halder Plan-Format, Isny)
_ ca. 14.45 Uhr: NaturWerk `Samhof` in 88364 Wolfegg, Bauherren: Fam. Speidler, Architekt Martin Kuhn, Bad Waldsee, Führung durch den Bauherren und Architekt Martin Kuhn, Möglichkeit zu Kaffee und Kuchen
_ ca. 16.00 Uhr: Umbau eines Kuhstalls zur Werkstatt, Obere Dorfstraße 2 in 88239 Wangen - Deuchelried, Bauherren: Maike und Dirk Nowak; Halbach Architektur, Führung durch den Bauherren und Architektin Maike Nowak
_ ca. 17.15 Uhr: Um- und Neubau Bauernhaus Weber in 88178 Heimenkirch, Bauherren: Ulrike R. und ? Weber, Architekt Philip Lutz, Bregenz, Führung durch ?
_ ca. 18.30 Uhr: Erweiterung Hotel Elgass, Dorfplatz 10 in 88260 Eglofs, Bauherren: Astrid und Josef Elgass; Architekt: Markus Tauber architectura, Führung durch die Bauherren
_ ca. 19.00 Uhr: Einkehr im `Gasthaus Elgass` in Eglofs
_ ca. 20.15 Uhr: Rückkehr nach Isny, ca. 20.30 Uhr: Rückkehr nach Kempten
(> vorläufiger Ablauf, Änderungen vorbehalten)
Bitte um Anmeldung (wegen der maximalen Auslastung des kostenfreien Reisebusses und Reservierung des Abendessens im `Elgass`) per Mail unter obenstehender Adresse bis Montag, den 06.05.2019. Gäste sind wie immer herzlich willkommen...
Am Freitag, 15.02.2019 findet um 16:00 Uhr ein Stadtspaziergang durch das Bahnhofsareal in Memmingen statt.
Der Spaziergang findet zum dritten Mal statt, im Dezember 2018 haben wir zuletzt einen Rundgang veranstaltet. Diesen Freitag werden wir in Begleitung von Franz G. Schröck vom Architekturforum Allgäu durch das Areal gehen. Weitere Informationen finden sie unterhalb dieser Mail im Veranstaltungstext.
Während des Spaziergangs werden wir auch Unterschriften für das Bürgerbegehren »Zukunftsfähiges Bahnhofsareal – Wir fordern Mitbestimmung!« sammeln.
Gleichzeitig möchten wir alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufrufen, die Unterschriftenlisten, die noch nicht abgegeben wurden, zu uns zurückzubringen, entweder direkt oder gerne auch per Post an: Soziokultureller Verein Memmingen e.V., Marktplatz 9–10, 87700 Memmingen
Ergänzend hier eine Beschreibung des Soziokulturellen Vereins, da in der Vergangenheit mehrfach nicht korrekte Beschreibungen abgedruckt wurden:
Der Soziokulturelle Verein e.V ist eine Non-Profit-Organisation, das bedeutet Ziel des Vereins ist es nicht sich mit dem Projekt zu bereichern sondern den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt einen Rahmen zu bieten, der ohne Miete oder hohe Eintrittsgelder genutzt werden kann.
Mit unseren Vereinsräumen, dem »Konnex« wurde ein Raum geschaffen, in dem jeder Mensch unabhängig von Religion, Herkunft, Hautfarbe und sozialer Schicht willkommen ist. Hier soll Kultur verbinden und Unterschiede überwinden, statt ein Mittel zur Abgrenzung zu sein.
Besten Dank und mit freundlichen Grüßen,
Franziska Mamitzsch (1. Vorstand Soziokultureller Verein Memmingen e.V.)
Kurzfassung
Nutzungskonzept ‘Haus der Baukultur‘
Die Herausforderungen der Zukunft sind auf regionaler Ebene nur unter Berücksichtigung einer nachhaltigen Entwicklung unserer gebauten Umwelt zu bewältigen. Hierzu ist ein breit angelegter gesellschaftlicher Diskurs notwendig, alle relevanten Gruppierungen sollen dabei interdisziplinär mit einbezogen und über ein dauerhaftes Netzwerk verknüpft werden. Als zentrale Plattform für alle gemeinschaftlichen Aktivitäten erscheint das seit Jahrzehnten ungenutzte Pumpenhaus von seiner Lage und Größe ideal und könnte sich als Laboratorium für die qualitätvolle baukulturelle Entwicklung des Allgäus entwickeln – ein für Alle zugängliches `Haus der Baukultur`, das es vergleichbar in vielen angrenzenden Regionen bereits mit großer Wirkung gibt.
Hauptnutzung durch:
_ architekturforum allgäu
Geschäftsstelle und Nebenräume im UG, Veranstaltungsraum im EG
. Geschäftsstelle als Ersatz für wahrscheinliche Kündigung des bisherigen Domizils am Kleinen Kornhausplatz 1 (Ende der Mietzusage 2021)
. Geschäftsstelle wochentags täglich besetzt von 15 – 18 Uhr (ausbaufähig)
inkl. öffentlicher Bibliothek mit Büchern und Zeitschriften zum Thema nach Vorbild Vorarlberger Architekturinstitut VAI
_ Veranstaltungsraum im EG genutzt für
. Versammlungsraum (u. a. Jahreshauptversammlung, Monatstreffen des Netzwerkknoten Kempten, für Arbeitskreise/Projektgruppen und TAS-Beiratssitzungen)
. Ausstellungen (u. a. durch das architekturforum eigens erarbeitete Ausstellungen, themenbezogene Wanderausstellungen, Ort der Präsentation für alle in der Region stattfindenden Wettbewerbe)
. Vorträge (u. a. regelmäßige BDA-Vorträge)
. Architekturfilmreihe
. Ort für Bürgerbeteiligungsprozesse
. Symposien aller Art zu baukulturellen Anliegen
. Diskussionsrunden, Runde Tische zur Kulturlandschaft des Allgäus
. Workshops / Fortbildungen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Bauherr/innen
. Sonderveranstaltungen (u. a. Verleihung Baupreis Allgäu, Baukulturgemeinde-Preis)
. usw.
Nebennutzungen durch:
. Ort für themenbezogene Unterrichtseinheiten von Allgäuer Schulen und Kindergärten
. Lehrerfortbildungen der LAG `Architektur + Schule`
. Fortbildungsveranstaltungen der Bayerischen Architektenkammer (Akademie - Programm)
. regionale Handwerkerschaft nach Vorbild Werkraum Bregenzer Wald
. themenbezogene Kooperationsprojekte u. a. mit artig, Kari-Dance, Formkraft Allgäu, TIK, phono, …
. Möglichkeit der Nutzung durch Bürger aus dem Quartier (Bürgerwochen)
. Plattform für Veranstaltungen der Altstadtfreunde
. Nutzung durch die Stadt Kempten (z. B. für Preisgerichtssitzungen) oder durch das Kulturamt
. usw.
Betriebskonzept
. Sanierung / Umbau durch die Stadt Kempten / Allgäu als Eigentümerin des Gebäudes
Veranschlagte Kosten gem. Schätzung Machbarkeitsstudie 01/2018: ca. 350 000 Eur (netto)
Low Tech – Ausstattungsgrundsatz soll Atmosphäre des Industriedenkmals erhalten (vgl. Nutzung der ehemaligen Schlichterei der Weberei als Digitales Gründerzentrum)
. monatliche Mietzahlung durch das architekturforum allgäu (anlog Mietkosten Kleiner Kornhausplatz 1
. monatliche Betriebskosten (teil-)finanziert durch Mieteinnahmen von Haupt- und Nebennutzern
Vorteile für die Stadt Kempten/Allgäu:
. Für das Wohnumfeld verträgliche Belebung des Gebäudes, Stärkung des Quartiers durch Reaktivierung eines Industriedenkmals
. Nutzung des Handwerker-Netzwerkes des architekturforum allgäu bei der Sanierung
. Entgegenkommen bei Planungsleistungen durch Vertreter des architekturforum allgäu,
Eigenleistungen im Rahmen der Möglichkeiten der Mitglieder
. ‘Haus der Baukultur‘ als Alleinstellungsmerkmal der Stadt Kempten und des Allgäus
... vom 27. bis 30. September 2018.
Das architekturforum lädt wieder zu einer FreitagNachmittagExkursion am 03. August 2018 nach Leutkirch und Umgebung ein. Wir starten um 13.00 Uhr in Kempten an unserer Geschäftsstelle mit Fahrgemeinschaften in Privat-PKW´s, den interessierten Teilnehmer/inne/n steht jedoch frei auch gleich direkt zur ersten Besichtigungsstation zu kommen.
Folgende Einzel-Projekte werden in Augenschein genommen:
_ 13.30 Uhr: 'Center Parcs Allgäu`, Allgäuallee/Unteröschhöfe, 88299 Urlau
Bauherr: Center Parcs Europe N.V., Architekten Ferienhäuser: Alpstein, Immenstadt, Führung durch Felix Schädler, Alpstein (Eröffnung geplant im Oktober 2018)
_ ca. 16.00 Uhr: Marienhof, Marienhof 3 - 11, 88299 Leutkirch
Bauherren: Private Bauherrengemeinschaft, Architekt: GMS Freie Architekten, Isny, Führung durch Edwin Heinz, GMS (Anerkennung beim `baupreis allgäu 18`)
_ ca. 17.00 Uhr: Bürgerbahnhof, Bahnhof 1, 88299 Leutkirch
Bauherren: Leutkircher Bürger-Bahnhof eG, Architekten: Projektgemeinschaft roterpunkt architekten BDA und Architekturbüro Gegenbauer, Leutkirch, Führung durch Helmuth Kistler, roterpunkt architekten (angefragt!) zusammen mit dem Vorstand der Leutkircher Bürger-
Bahnhof eG Christian Skrodzki,`inallermunde`
_ ca. 18.00 Uhr: Einkehr im `Brauereigasthof Mohren`, Wangenerstr. 9 in 88299 Leutkirch
_ ca. 20.00 Uhr: Besuch der K4-Museumsnacht in Leutkirch
(> vorläufiger Ablauf, Änderungen vorbehalten)
Bitte um verbindliche Anmeldung (wegen Eintrittsberechtigung an der Center Parcs - Pforte und Reservierung des Abendessens im `Mohren`) per Mail an obenstehende Adresse bis Mittwoch, den 01.08.2018 abends. Gäste sind wie immer herzlich willkommen...
Im Rahmen der Architektouren bietet das architekturforum allgäu auch heuer wieder eine Rundfahrt zu ausgewählten Architekturzielen in Kempten und im Oberallgäu an
Der geplante Programmablauf stellt sich wie folgt dar:
_ 9.00 Uhr Abfahrt an der ZUM (Zentrale Umsteige Möglichkeit), Kempten
_ 9.15 - 9.45 Uhr: Kempten _ Betriebsgebäude Sportanlage Seggers, heilergeiger architekten
_ 10.00 - 10.30 Uhr: Kempten _ Reparieren und Aktivieren, heilergeiger architekten
_ 11.00 - 11.30 Uhr: Weitnau _ Gewerbebau Stuhr, architektur + raum
_ 12.00 - 12.30 Uhr: Immenstadt _ Grünes Zentrum, F64 architekten
_ Mittagsimbiss in Immenstadt
_ 13.30 - 14.00 Uhr: Fischen _ Umbau Kirche, Noichl & Blüml Architekten
_ 14.30 - 15.00 Uhr: Buchenberg-Ahegg _ Haus Diedrich, architektur + raum
_ 15.15 - 15.45 Uhr: Kempten _ Ingenieurbüro Ankergässele, architektur + raum
_ ca. 16.00 Uhr Rückkehr zur ZUM, Kempten
Fahrt kostenfrei - Anmeldung nicht erforderlich - Gäste wie immer herzlich willkommen!
https://www.byak.de/planen-und-bauen/architektur-baukultur/architektouren.html
Als Ziel der Jahresexkursion rund um den Tag der Deutschen Einheit hatte sich das architekturforum allgäu diesmal den Großraum Frankfurt ausgesucht.
Frei Ottos Multihalle in Mannheim, erstellt zur Bundesgartenschau 1975, bildete den Auftakt des Besuchsprogramms auf der Hinfahrt. Als bauliches Symbol für den Aufbruch der Stadt konnte erst vor kurzem ein Abbruch des feinen Holzgitter-Schalentragwerks zugunsten einer nunmehr anstehenden denkmalgerechten Sanierung abgewendet werden. Insgesamt eine faszinierend einfach konstruierte organische Struktur mit einer sagenhaften Raumwirkung.Weiter ging es über die Mathildenhöhe Darmstadt mit Ihrer weltbekannten Jugendstil-Künstlerkolonie nach Offenbach, wo die erste von insgesamt drei Stadtführungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten Ihren Anfang nahm: Der Neubau des Henninger Turms auf der südlichen Mainseite steht für die Wiederentdeckung der Typologie des Wohnturms, allerdings zu Luxuspreisen. Christoph Mäcklers Portikus auf der Maininsel bietet flexible Ausstellungsflächen des Städels mit Werkstattcharakter. Mit gemischten Gefühlen aufgenommen wurde der Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) im Osten der Stadt – ein monströser Glasturm, dessen horizontaler Eingangsriegel die schöne Großmarkthalle von Martin Elsässer aus den 20er Jahren durchbricht. Schwerpunkt des zweiten Besuchstages war die Frankfurter Altstadt rund um Römer, Dom und Paulskirche. Hier entsteht derzeit nach Abbruch des Technischen Rathauses aus den 70er Jahren ein mittelalterlich anmutendes Stadtquartier. Dies erschien den Exkursionsteilnehmern äußerst fragwürdig und befremdlich. Dem gegenüber schafft das kurz vor seiner Eröffnung stehende historische Museum der Architekten Lederer, Ragnasdóttir, Oei ein Stück zeitgenössische Stadtreparatur abgeleitet aus den Formen und Materialien der historischen Nachbarschaft. Das Museum für Moderne Kunst (MMK) von 1991 steht exemplarisch für den hohen Stellenwert, den Kultur in Frankfurt genießt. Hans Holleins Bau ist nicht nur `White Cube`, sondern schafft mit individuellen Raum- und Lichtsituationen vielfältige Rahmenbedingungen für die Ausstellung zeitgenössischer Kunst.Am Nachmittag verließ die Exkursionsgruppe die große Stadt in Richtung Taunus. In Köngstein erwartete die Teilnehmer einer der Höhepunkte des Besuchsprogramms, nämlich einer der wenigen Bauten auf Europäischen Boden von Richard Neutra. Die hochbetagte Bauherrin, die immer noch in dem Gebäude aus dem Jahr 1964 lebt, empfing die Gruppe mit großer Offenheit und lud zur Besichtigung aller Räumlich- keiten des transparenten Gebäudes inmitten ihres park-ähnlichen Grundstücks ein.Auf dem großen Feldberg wurde zum Tagesausklang Aperol Spritz ausgeschenkt, ehe nach einem ausgedehnten Waldspaziergang in Oberursel Äppelwoi und hessische Spezialitäten genossen werden konnten. Der nächste Vormittag stand ganz im Zeichen von Bürotürmen der Frankfurter Skyline: dem bereits zwei Jahrzehnte alten Commerzbank-Tower von Norman Foster mit seinen etagenweise versetzten Wintergärten, die eine natürliche Be- und Entlüftung ermöglichen und dem ganz neuen Taunus-Turm, durch den Prof. Kleine-Kraneberg in sehr sympathischer Art und Weise bis auf die Dachebene führte. Den exakten Gegensatz zur Hochglanz-Bankenwelt bekamen die Exkursionsteilnehmer bei einer Führung durch die Ausstellung `Arrival City – Making Heimat` im Deutschen Architekturmuseum (DAM) am Schaumainkai vermittelt. Dieser Beitrag zur letztjährigen Architekturbiennale in Venedig stellt als gelungenes deutsches Beispiel u. a. die Stadt Offenbach vor, in der seit vielen Jahren die multikulturelle Gesellschaft als intakte Realität funktioniert. Fortgeführt wurde diese Betrachtung mittels einer spannenden und äußerst aufschlussreichen Führung durch das Frankfurter Bahnhofsviertel mit dem dortigen `Stadtteil-Kümmerer` Oskar Mahler. Am Abschlusstag konnte u. a. bei der Besichtigung einer Sanierung am Offenbacher Wilhelmsplatz von Architekt Peter Gronych der ziemlich sensible Umgang mit einem historischen Bestandsgebäude erfahren werden. Über Franken und einige Weinproben in gut gestalteter Umgebung mit Weinführerin `Madda` Gehring führte der Weg anschließend wieder zurück ins Allgäu.
fs / 08.12.17
Einladung zum Ortstermin ...
Liebe Mitglieder des architekturforums, liebe Freunde der MEWO Kunsthalle, ich möchte Euch herzlich einladen zu einem weiteren Ortstermin - dieses Mal in Ungerhausen: Am Montag, den 18. September 2017 um 18:00 Uhr wird uns der Architekt Christian Groß aus München eine Führung durch das Einfamilienhaus in der Ottobeurer Straße 11 in Ungerhausen anbieten. Und wie es sich für eine Landpartie gehört, würden wir im Anschluss daran beim Adler in Ungerhausen einkehren.
Anmeldung ist nicht erforderlich - bei Interesse bitte einfach vorbeischauen - ich freue mich!
Rita Holzheu Beisitzerin im Vorstand, architekturforum allgäu rh@architekturforum_allgaeu.de | 08331.941 16 00
Einladung zum Ortstermin ...
Liebe Mitglieder des architekturforums, liebe Freunde der MEWO Kunsthalle, ich möchte Euch herzlich einladen zu einem Ortstermin in Memmingen:<br/>Am Donnerstag, den 24. August 2017 um 18:00 Uhr wird Frau Baudirektorin Cornelia Bodenstab vom Staatlichen Bauamt Kempten eine Führung durch den Umbau und Neubau des Amtsgerichts Memmingen in der Buxacher Straße 6 anbieten.
Anmeldung ist nicht erforderlich - bei Interesse bitte einfach vorbeischauen - ich freue mich!
Rita Holzheu Beisitzerin im Vorstand, architekturforum allgäu rh@architekturforum_allgaeu.de | 08331.941 16 00
Das architekturforum allgäu bietet auch heuer wieder im Rahmen der Architektouren eine Rundfahrt zu ausgewählten Architekturzielen in Kempten und im Unterallgäu an ...
Der geplante Programmablauf stellt sich wie folgt dar:
_ 9.00 Uhr Abfahrt an der ZUM (Zentrale Umsteige Möglichkeit), Kempten
_ 9.45 - 10.30 Uhr: Memmingen _ Wohnpflegeheim mit Offener Hilfe, Haindl + Kollegen GmbH (Projekt 215)
_ 11.00 - 11.45 Uhr: Mindelheim _ Neubau der Polizeiinspektion, Staatliches Bauamt Kempten (Projekt 216)
_ 11.45 - 12.30 Uhr: Mindelheim _ Neubau eines Bürogebäudes mit Café, M13 Architekten GmbH (Projekt 2017)
_ Mittagsimbiss in Mindelheim
_ 14.15 - 15.00 Uhr: Kempten / Allgäu _ Wasserkraftwerk mit Illerterrassen und Sommerbar, F64 Architekten GbR (Projekt 213)
_ ca. 15.00 Uhr Rückkehr zur ZUM, Kempten
Fahrt kostenfrei - Anmeldung nicht erforderlich - Gäste wie immer herzlich willkommen!
Veranstaltung in Kooperation mit dem Treffpunkt Architektur Schwaben (TAS)
http://www.byak.de/start/architektur/architektouren/projekte
Das architekturforum lädt ein zu einer FreitagNachmittagExkursion zu ausgewählten Bauernhaus-Umbauten im Ostallgäu ...
wir starten um 13.30 Uhr in Marktoberdorf am Haupteingang des Landratsamtes Ostallgäu, Schwabenstraße 11 mit einem Reisebus der Fa. Arnold. <br/>Die einzelnen Besichtigungsstationen sind:
_ ca. 13.45 Uhr: Ausbau Bauernhaus-Tenne in Lengenwang, Ried 20
Bauherr: Fam. Allgayer, Führung durch die Bauherren
_ ca. 14.30 Uhr: Hof-Instandsetzung in Wald, Wetzlers 10
Bauherren: Fam. Bachmair, Führung durch die Bauherren
_ ca. 15.15 Uhr: Teilabbruch / Teilneubau Pfarrhof mit Kindergarten in Wald
Bauherr: Diözese Augsburg, Kurzbesichtigung von außen
_ ca. 15.45 Uhr: Hofumnutzung Hebel in Görisried, Vordersteig 2
Bauherr: Liselotte Haug-Hebel und Dr. Tilmann Haug, Architekt: Michael Molitor, Kempten, Führung durch die Bauherren
_ ca. 16.30 Uhr: Hofumbau in Oberthingau, Langweid 16
Bauherr: Fam. Mießl, Kurzbesichtigung von außen
_ ca. 17.00 Uhr: Hofumbau in Unterthingau mit Frisörladen, Marktoberdorfer Str. 2
Bauherr: Fam. Gareiß, Architekt: Markus Hafner, Görisried, Kurzbesichtigung von außen
_ ca. 17.30 Uhr: Wohnhaus Luhmer-Heider in Rudratshofen, Bgm.-A.-Müller - Straße 9
Bauherr: Fam. Luhmer-Heider, Führung durch die Bauherren,
ausgezeichnet mit dem Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2015
_ ca. 18.00 Uhr: Rückkehr nach Marktoberdorf, ggf. gemeinsame Einkehr
Bitte um Anmeldung wegen der maximalen Auslastung des Reisebusses per mail unter ellengard.schlecht@lra-oal.bayern.de bis Dienstag, den 02.05.2017.
Die Busfahrt ist kostenfrei - Gäste sind wie immer herzlich willkommen...
Das architekturforum allgäu auf Besichtigungsfahrt zu umgenutzten Bauernhöfen im Oberallgäu
.`Belebte Substanz` ist der Titel eines kurz nach seinem Erscheinen schon zum Standardwerk avancierten Buches über umgebaute Bauernhäuser im Bregenzer Wald (Autoren: Florian Aicher und Hermann Kaufmann) – auf hiesige Spurensuche nach `Belebter Substanz` begab sich das architekturforum allgäu zusammen mit einer Vielzahl von baukulturell interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen einer FreitagNachmittagExkursion, die als kostenfreie Rundfahrt zu umgenutzten Bauernhöfen im Oberallgäu führte.
Die sechs besuchten Stationen waren nach der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema des `Nicht mehr gebrauchten Bauernhofes`, die unlängst in der Tenne des Hörmann-Hofs unterhalb der Burgruine Sulzberg stattfand (wir berichteten), quasi der praktische zweite Teil der Veranstaltung.
Den Anfang machte ein Gebäude der Fam. Besler in Heiligkreuz - Kollerbach, das, schon 1593 als stifts - kemptisches Lehen erwähnt, jedoch 1917 in wesentlichen Teilen verändert wurde und daher nicht unter Denkmalschutz stand. Nach sorgfältiger Abwägung fiel der Entschluss, das Bauwerk für eine Wohnnutzung neu zu errichten und zwar in der Kubatur der ursprünglichen Hofstelle mit flach geneigtem Satteldach. Architekt Alfred Facchini aus Bad Hindelang gestaltete mit Beschränkung auf die zwei Hauptmaterialen verputztes Mauerwerk und Lärchenholz ein lichtdurchflutetes Gebäude mit vielen Anklängen an den alten Hof, wie beispielsweise dem unbeheizten Garagen- / Lagerbereich im Westen mit Auffahrt und großem Holzschiebetor.
Ebenfalls als großzügiges Einfamilienhaus genutzt wird eine ehemalige, denkmalgeschützte Hofstelle am Ortsausgang von Betzigau, allerdings wurden hier alle wesentlichen Bestandteile erhalten und behutsam von Architekt Franz Vogler aus Oberstdorf saniert. Ein neuer Eingang von Westen führt vorbei am ehemaligen Tennenraum, der vor allem von den Kindern der Familie als großzügiger Mehrzweckraum für alle möglichen, auch sportlichen Aktivitäten in Beschlag genommen wird. Im ehemaligen Wohnteil wurden die alten Holz-Sprossenfenster mit einer zweiten rahmenlosen Glasebene auf der Wandaußenseite ausgestattet und so ein Kastenfenster konstruiert, das den heutigen Erfordernissen gerecht wird. Ebenso simpel und dennoch wirkungsvoll ist der Einsatz der sog. Großeschmidtschen Wandtemperierung, bei der zwei eingeputzte Kupferheizrohre im Sockelbereich für Vor- und Rücklauf kostengünstig für ein angenehmes Raumklima sorgen.
In Bodelsberg findet sich neben der Kirche St. Georg das Wochenend- und Feriendomizil der Fam. Peter aus München. Hausherrin und Architektin Christine Peter sieht die Ertüchtigung der Altsubstanz als `work in progress´, also über die Jahre als schrittweises Vorgehen in einzelnen Etappen: so beispielsweise die Aktivierung des ehemaligen Kuhstalls mit seiner charakteristischen Kappendecke als großzügiger Versammlungsraum für Festivitäten oder als Arbeitsstätte. Der ehemalige Wiederkehr mit Satteldach wurde aufgrund des grabenförmigen Anschlusses an die angebaute Bergehalle des Nachbarn zugunsten einer neuen Ferienwohneinheit mit Pultdach abgetragen und mit einer durchgängigen Konstruktion aus tragenden Holzmehrschicht-Platten ersetzt. Im Zugangsbereich des Hofs entstand ein kleines Gartenrefugium, das zur direkt vorbeiführenden Straße mit einem Höhensprung die notwendige Distanz schafft.
Nächste Station der Besichtigungsfahrt war der `Michlhof`, ein zum Veranstaltungsgebäude transformierter Hof in Steufzgen, der von Architekt Hermann Hagspiel aus Kempten für die Fam. Heel als Dépendance des `Waldhorn` umgebaut wurde. Die angenehme und stimmige Atmosphäre wird vor allem dadurch erzielt, dass das gesamte vorgefundene Altholz wieder verbaut wurde. Trotz neuer Befensterung für Fluchtwege im ehemaligen Tennenteil ist eine homogene Außenansicht durch eine durchlaufende Holzverschalung `auf Fuge` entstanden.
In Freundpolz bei Diepolz erwarb Prof. Peter Tausch vor Jahren kostengünstig einen 250 Jahre alten Flurküchenhof in traumhafter Panoramalage. Während der ehemalige Wohnteil als Holzblock-Konstruktion mit neuer Schindelfassade sich in seiner Ursprungsform darstellt, entstand im westlichen Bereich ein neuer Holzständerbau, der dunkel verschalt und mit großzügigeren Raumhöhen Platz bietet für Wohnen und Arbeiten im Atelier.
Bei Einbruch der Dämmerung erreichte die Exkursionsgruppe einen ehemaligen Stadthof im Hanfwerkeviertel in Immenstadt, der nach Aussage von Wolfgang Kreuzer (die Sozialbau) Ende der 80er Jahre abgerissen werden sollte. Auf Initiative des Bauherren wurde die stattliche Hofstelle statt dessen mit einer knappen Abstimmungsmehrheit im Immenstädter Stadtrat erhalten und präsentiert sich nach Fertigstellung im Jahr 1993 immer noch als schlüssiges und beliebtes Mehrfamilienhaus. Mit seinem Erstlingswerk schuf Architekt Prof. Andreas Hild 14 Sozialwohnungen, davon im früheren Stallteil vier erdgeschossige 2-Zi Wohnungen mit darüber liegenden vier Maisonettwohnungen, die über das frühere Treppenhaus und einen Laubengang erschlossen werden. Im Sinne seiner Ausbildung als `Analoger Architekt` verwendete Hild typische Bauernhofelemente wie Schiebetore, Blumenkästen und Streckmetall-Rankgerüste und ging sehr behutsam mit der Farbgestaltung des Gebäudes um.
Fazit: Es lohnt sich, den alten Bauernhöfen im Allgäu verstärkt Beachtung zu schenken und diese aufgrund Ihrer Bedeutung als feste Bestandteile der Allgäuer Kulturlandschaft in Ihrer Substanz zu bewahren und einer sinnvollen Weiternutzung bei gleichzeitiger Sensibilität für Material, Form und Farbe zuzuführen. Das architekturforum allgäu plant, die Reihe der FreitagNachmittagExkursionen im Frühjahr mit weiteren Fahrten zu umgenutzten Bauernhöfen in die übrigen drei Allgäuer Landkreise fortzusetzen.
fs/ 16.10.16
`Wir kümmern uns um unsere Umgebung, weil wir unser Tal lieben`...
, so Renata Giovanoli-Semadeni am Beginn Ihrer Führung zu den Exkursionsteilnehmern des architekturforum allgäu, die sich dieses Jahr auf den Weg ins Bergell begeben haben, in die Südwestecke Graubündens an der Italienischen Grenze. Renata Giovanoli-Semadeni erklärte im Verlauf eines gemeinsamen Spaziergangs den knapp 50 Exkursionsteilnehmern die heimatliche Verwurzelung der Künstlerfamilie Giacometti, allen voran diejenige Alberto Giacomettis, dessen Todesjahr sich heuer zum 50sten Mal jährt. Überhaupt war während des viertägigen Aufenthalts vor allem eines zu spüren, nämlich die natürliche Verbundenheit der Bewohner mit Ihrem Tal und der daraus resultierende sensible Umgang mit der wertvollen Kulturlandschaft. Besonders subtil agiert in dieser Weise der in Soglio beheimatete Architekt Armando Ruinelli, dem das architekturforum allgäu zu Beginn dieses Jahres eine wunderbare Ausstellung im Füssener Kloster mit seinen Arbeiten zu verdanken hatte. Die meisten seiner ausgeführten Werke finden sich in dem kleinen 100-Seelen-Dorf – die wichtigsten davon konnten die Exkursionsteilnehmer unter seiner Führung auch von innen besichtigen. Untergebracht im herrschaftlichen Palazzo Salis mit seinem bezaubernden Garten, in dem auch schon Rainer Maria Rilke 1919 mehrere Wochen verbrachte, führten verschiedene Wanderungen zur Erkundung der Umgebung. Der alte Eselsweg zum Grenzort Castasegna schlängelt sich durch Katanienhaine zur Villa Garbald, dem einzigen Bauwerk von Gottfried Semper im Alpenraum. Ein schon mediteran anmutendes Gebäude aus dem Jahr 1862 kontrastiert hier mit dem neuen `Rocolo`(Vogelfangturm), der turmartig aus der Gartenmauer herauswächst und vor allem von der ETH Zürich als Refugium und Denkort dient. Auch etliche Bauten Bruno Giacomettis aus den 50ert und 60er Jahren zeigen, dass mit einer entsprechenden Sensibilität neue Komponenten historische gewachsene Strukturen bereichern und beleben können. Eine gemeinsame Wanderung von Vicosoprano nach Soglio auf dem alten Eselspfad bot Raum für Entspannung, Naturgenuss und viele gemeinsame Gespräche. Eine der Höhepunkte in Soglio war sicherlich ein eigens für die Exkursionsgruppe organisiertes Schubert – Konzert mit Basler Musikern in der reformierten Dorfkirche.Auf dem Hinweg durch Ober- und Unterengardin konnte sich die Reisegruppe zudem von der Vielzahl der dort entstandenen baukulturellen Kleinode überzeugen: Valerios Olgiatis Naturparkzentrum in Zernez, Robert Maillards bahnbrechende Stahlbeton – Innbrücke von 1901 in Zuoz, das ebenfalls dort befindliche Hotel Castell mit seinen modernen Kunstprojekten im Innen- und Außenbereich, die Stampfbeton-Bauten des Büro Lazzarini in Samedan, die `Saratz`- Hotelerweiterung von Hans-Jörg Ruch in Pontresina und die tollkühne Maloja-Pass – Straße von 1827/28.Der Rückweg begann mit einer spontanen Führung durch das weltberühmte `Hotel Waldhaus` in Sils – Maria (Aufenthaltsort u. a. von Adorno, Chagall, Einstein, Hesse, Strauss oder Visconti) und setzte sich mit einem Aufenthalt in St. Moritz mit Besuch des Ovaverva – Bades von Besrth & Deplazes, Wohnanlagen von Pablo Horváth und einem Wohnhaus – Anbaut des späten Oskar Niemeyer fort. Über den Julierpass ging es Richtung Chur. Im benachbarten Landquart zeigte Daniel Ladner, einer der Köpfe des Büros Bearth & Deplazes das ÖKK – Areal und anschließend die nahezu fertiggestellte Klinik in Fläsch. Letzter Besuchspunkt war Haldenstein mit den mittlerweile drei Atelier - Gebäuden des weltbekannten Architekten Peter Zumthor und einer Demonstration von flächendeckender, intelligenter Straßenbeleuchtung nach Einbruch der Dunkelheit.Angereichert mit all diesen Eindrücken erreichten die Exkursionsteilnehmer wohlbehalten Ihre Allgäu Heimat, von der man sich wünschen würde, dass sich seine Bewohner gesamtgesellschaftlich in ähnlich intensiver Weise um unsere eigene Kulturlandschaft kümmern wie es die Bergeller Bürger tun. Foto (Hermann Rupp): Die Bergell - Exkursionsteilnehmer vor der Bergkulisse in Spinofs / 11.10.16
Das architekturforum lädt am 14. Oktober 2016 zur nächsten FreitagNachmittagExkursion ein ...
Wir besuchen ausgewählte umgenutzte Landwirtschaftsbauten im Oberallgäu und treffen uns dazu um 13.00 Uhr an unserer Geschäftsstelle in Kempten, Kleiner Kornhausplatz 1. Bei ausreichend Anmeldungen steht ein Reisebus bereit, ansonsten bilden wir Fahrgemeinschaften mit Privat - PKWs. Die einzelnen Besichtigungsstationen sind:
_ 13.15 Uhr: Neubau Bauernhaus in Heiligkreuz - Kollerbach
Bauherr: Fam. Besler, Architekt: Alfred Facchini, Bad Hindelang - Führung durch die Bauherren
_ ca. 14.15 Uhr: Umbau Hof der Fam. Steiner, Hauptstraße 16 in Betzigau
Bauherr: Fam. Steiner, Architekt: Franz Vogler, Oberstdorf - Führung durch den Architekten
_ ca. 15.15 Uhr: Umbau eines Ross-Stalls zum Gästehaus in Bodelsberg
Bauherr: Fam. Peter, Architekten: SPP, München - Führung durch Christine Peter
_ ca. 16.15 Uhr: Ausbau Sennerei Hops, Hinter`m Buch bei Sulzberg (am Rottachsee)
Bauherren und Architekten: Christiane Maucher und Thorsten Leekes - Führung durch die Architekten
_ ca. 17.30 Uhr: Umbau Hof der Fam. Tausch in Freundpolz
Bauherr: Fam. Tausch, Architekt: Prof. Peter Tausch, München - Führung durch den Architekten
_ ca. 18.30 Uhr: Sozialwohnungen in ehemaligem Bauernhaus in Immenstadt
Bauherr: die Sozialbau, Kempten, Architekt: Prof. Andreas Hild, München, Führung durch ?
_ ca. 19.45 Uhr: Umnutzung Michlhof am Stadtweiher in Kempten
Bauherr: Hans Heel (`Waldhorn`), Architekt: Hermann Hagspiel, Kempten - kurzer Zwischenhalt
Bitte um Anmeldung (wegen möglicher Buchung eines Reisebusses und Reservierung des Abendessens im `Sift`) per mail unter obenstehender Adresse bis Montag, den 10.10.2016.
Gäste sind wie immer herzlich willkommen...
Einladung zum Ortstermin ...
Liebe Mitglieder des architekturforums, liebe Freunde der MEWO Kunsthalle, wir möchten Euch herzlich einladen zu einem Ortstermin in Memmingen.
Die Stadt Memmingen erhielt beim LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2016 eine Auszeichnung für ihre Innenstadtentwicklung.
Zu diesem Anlass wird uns Mathias Rothdach vom Stadtplanungsamt Memmingen am Mittwoch, den 29. Juni 2016 um 18:00 Uhr im Rahmen einer Führung entsprechende Projekte in der Altstadt vorstellen.
Wir treffen uns am Schrannenplatz, Parkmöglichkeit besteht im Parkhaus der Siebendächer am Schrannenplatz 8.
Anmeldung ist nicht erforderlich - bei Interesse bitte einfach vorbeischauen - bei jedem Wetter - wir freuen uns!
Rita Holzheu
Heidi Frank-Krieger
Das architekturforum _ allgäu bietet auch heuer wieder im Rahmen der Architektouren eine Rundfahrt zu ausgewählten Architekturzielen in Kempten und Umgebung an ...
Die Abfahrt in Kempten / Allgäu ist an der ZUM um 9.00 Uhr vorgesehen, die Rückkehr um ca. 15.00 Uhr. Der geplante Programmablauf stellt sich wie folgt dar:
_ 9.00 Uhr Abfahrt an der ZUM (Zentrale Umsteige Möglichkeit), Kempten
_ 9.15 - 10.00 Uhr: Kempten / Allgäu, Ludwigshöhe _ Neubau von 25 familiengerechten Wohnungen, f64 architekten (Projekt 279)
_ 10.15 - 11.00 Uhr: Kempten St. Mang _ Neubau Feuerwehrgerätehaus, kplanAG (Projekt 280)
_ 11.30 - 12.15 Uhr: Füssen _ Neugestaltung Arztpraxis, architektur+raum (Projekt 284)
_ Mittagsimbiss in Füssen
_ 13.45 - 14.30 Uhr: Oberstdorf _ Evangelisches Gemeindehaus, Maucher und Höß mit Noichl & Blüml (Projekt 281)
_ ca. 15.00 Uhr Rückkehr zur ZUM, Kempten
Fahrt kostenfrei - Anmeldung nicht erforderlich - Gäste wie immer herzlich willkommen!
Einladung zum Ortstermin ...
Liebe Mitglieder des architekturforums, liebe Freunde der MEWO Kunsthalle, ich möchte Euch herzlich einladen zu einem weiteren Ortstermin in Memmingen:
Am Mittwoch, den 30. März 2016 um 18:00 Uhr werden unsere Kollegen Rainer Strauch aus Bregenz und Hermann Hagspiel aus Kempten eine Führung durch den Neubau der BTV VIER LÄNDER BANK in Memmingen, Hopfenstraße 35, anbieten.
Anmeldung ist nicht erforderlich - bei Interesse bitte einfach vorbeischauen - ich freue mich!
Rita Holzheu
Das architekturforum lädt zu einer FreitagNachmittagExkursion nach Augsburg am 30. Oktober ein ...
Wir starten um 11.00 Uhr in Kempten an unserer Geschäftsstelle, Kleiner Kornhausplatz mittels Fahrgemeinschaften oder per Reisebus. Die einzelnen Besichtigungsstationen sind:
_ 12.30 Uhr: Neubau Gymnasium Diedorf in Plusenergie-Holzbauweise
Bauherr: Landkreis Augsburg, Architekten: Arbeitsgemeinschaft Florian Nagler Architekten – Architekten Hermann Kaufmann, München | Schwarzach, Vlbg.
Führung durch Kreisbaumeister | Lt. Baudirektor Frank Schwindling, Augsburg
_ ca. 15.00 Uhr: Neugestaltung St. Moritz - Kirche am St. Moritzplatz, Augsburg
Bauherr: Diözese Augsburg, Architekt: John Pawson architects, London
Einführung: Renate Braun, Vorsitzende Gemeinderat der Moritzkirche
danach `stille Besichtigung` des Kirchenraumes, da laufende Proben für Cello-Konzert am Abend
_ ca. 16.00 Uhr: Kaffee im Grandhotel Cosmopolis, Springergässchen, Augsburg
Konzepterläuterungen von Mitinitiator Michael Adamczyk, Architekt + Stadtplaner, Augsburg
_ ca. 17.30 Uhr: Generalsanierung Kongresshalle, Augsburg
Bauherr: Kongress am Park, Architekten: Schuller + Tham, Augsburg
Führung durch Gerhard Tham, Büroinhaber Schuller + Tham, Augsburg
_ ca. 19.00 Uhr gemeinsames Abendessen im Gasthaus `Adler` in Wollishausen, einem Geheimtipp vor den Toren von Augsburg in den `Stauden`
Bitte um Anmeldung (wegen möglicher Buchung eines Reisebusses und Reservierung des Abendessens) per mail unter obenstehender Adresse bis Montag, den 26.10.
Gäste sind wie immer herzlich willkommen...
Liebe Mitglieder des architekturforums, liebe Freunde der MEWO Kunsthalle,
ich möchte Euch herzlich einladen zu einem weiteren Ortstermin in Memmingen:Am Montag, den 21. September 2015 um 18:30 Uhr wird Klemens Herrle von Herle + Herrle Architekten eine Führung durch den Neubau der Städtischen Realschule Memmingen in der Schlachthofstraße 34 anbieten.<
Anmeldung ist nicht erforderlich - bei Interesse bitte einfach vorbeischauen - ich freue mich!
Rita Holzheu
Liebe Mitglieder des architekturforums, liebe Freunde der MEWO Kunsthalle,
ich möchte Euch herzlich einladen zu einem weiteren Ortstermin in Memmingen:Am Mittwoch, den 29. Juli 2015 um 19:00 Uhr werden unsere Kollegen Harald Schädler und Günther Meyer eine Führung durch die sanierte Hüetlin & Roeck Mühle in Memmingen, Donaustraße 40, anbieten, welche nun 12 Gewerbeeinheiten beinhaltet.<
Anmeldung ist nicht erforderlich - bei Interesse bitte einfach vorbeischauen - Treffpunkt Rückseite der Mühle - ich freue mich!
Rita Holzheu
Das architekturforum _ allgäu bietet auch heuer wieder im Rahmen der architekt(o)uren eine Rundfahrt zu ausgewählten Architekturzielen in Kempten und Umgebung an ...
Die Abfahrt in Kempten / Allgäu ist an der ZUM mit dem Bus der Fa. Arnold um 9.00 Uhr vorgesehen, die Rückkehr um ca. 15.45 Uhr. Der geplante Programmablauf stellt sich wie folgt dar:
_ 9.00 Uhr Abfahrt an der ZUM (Zentrale Umsteige Möglichkeit), Kempten
_ 9.30 - 10.15 Uhr: Memmingen_Kinderkrippe Stadtweiher, Harald Schädler Architekt
_ 11.00 - 11.45 Uhr: Burgberg_Umbau eines Bauerhofs in ein Wohngebäude, Reiner Kliebhan Architekt
_ Mittagsimbiss
_ 13.00 - 13.45 Uhr: Kottern-Eich_Sanierung und Erweiterung Grundschule Kottern-Eich, f64 architekten
_ 14.00 - 14.45 Uhr: Kempten/Allgäu_Kinderkrippe St. Hedwig, heilergeigerarchitekten
_ 15.00 - 15.45 Uhr: Kempten/Allgäu_Sanierung u. Neugestaltung eines Architekturbüros, architektur+raum
_ ca. 15.45 Uhr Rückkehr zur ZUM, Kempten
<br/>
Liebe Mitglieder des Architekturforums, ich möchte Euch herzlich einladen zu einem spontanen Ortstermin:
Am kommenden Dienstag, 23. Juni 2015 um 19:00 Uhr wird Alex Nägele von soho architektur für uns kurz vor dem Bezug des Einfamilienhauses in der Glockengießerstraße 12 in Memmingen eine Führung anbieten.Anmeldung ist nicht erforderlich - bei Interesse bitte einfach vorbeischauen.Ich freue mich auf den Termin. Rita Holzheu
Das architekturforum lädt zu einer FreitagNachmittag Exkursion am 19. Juni 2015 ein ...
Treffpunkt ist um 13.00 Uhr der Parkplatz von Gut Hochreute in Immenstadt-Bühl auf der Nordseite des Alpsees. Wir bilden ab Kempten Fahrgemeinschaften > Treffpunkt 12.30 Uhr an unserer Geschäftstelle, Beethovenstraße 2. Die einzelnen Besichtigungsstationen sind:
_ 13.00 Uhr: Umbau und Erweiterung Gut Hochreute zum Buddhistischen Europa-Zentrum
Bauherr: Buddhismusstiftung Diamantweg, Architekt: Dietrich | Untertrifaller Architekten, Bregenz
Führung durch Projektleiter Dr.-Ing. Architekt Günter Prechter, Dietrich | Untertrifaller Architekten
_ ca. 16.00 Uhr: Neubau Pfarr- und Vereinshaus Krumbach / Bregenzer Wald
Bauherr: Pfarre und Gemeinde Krumbach, Architekten: Arbeitsgemeinschaft Bernardo Bader Architekten, Bechter Zaffignani Architekten und Architekten Hermann Kaufmann
Führung durch Bürgermeister Arnold Hirschbühl, Krumbach
Anschließend Besichtigung ausgewählter Bus:Stop – Stationen im Ortsgebiet (diverse Architekten)
_ ca. 18.00 Uhr gemeinsames Abendessen in Hittisau, Andelsbuch oder Schwarzenberg
_ 20.00 Uhr: Buchvorstellung `Belebte Substanz – Umgebaute Bauernhäuser im Bregenzer Wald`
im Angelika Kauffmann - Museum, Brand 34 in Schwarzenberg / Bregenzer Wald
Autoren im Gespräch: Florian Aicher und Hermann Kaufmann
Bitte um Anmeldung (wegen Reservierung Abendessen) per mail unter obenstehender Adresse. Gäste sind wie immer herzlich willkommen...
Das architekturforum lädt ein zur Jahresexkursion 2014 vom 02. – 05. Oktober nach Venedig, wo heuer die Architekturbiennale stattfindet. Geplant ist im Groben folgender Ablauf:
_ Donnerstag, 02. Oktober: Abfahrt in Memmingen und Kempten
_ Freitag, 03. Oktober: Architekturbiennale Gardini, zusätzliches Besichtigungsangebot
_ Samstag, 04. Oktober: Architekturbiennale Arsenale, zusätzliches Besichtigungsangebot
_ Sonntag, 05. Oktober: Rückfahrt mit Zwischenhalt in Bassano del Grappa
An Kosten fallen ungefähr an: Busfahrt ca. 85 Eur, 2-Tages-Ticket Biennale ca. 30 Eur und 3 Übernachtungen ca. 150 Eur / Person im DZ in einem ehemaligen Kloster auf der Insel (siehe Bild unten links > www.we-crociferi.it). Sollten die max. reservierbaren 16 Doppelzimmer nicht ausreichen bzw. Einzelzimmer nachgefragt werden, kümmern wir uns rechtzeitig um eine weitere Unterkunft.
Wir bitten bis spätestens Freitag, den 04.07.14 um Anmeldung per Rückmail und gleichzeitige Überweisung einer Anzahlung in Höhe von 250 Eur auf unser Vereinskonto Nr. 857 467 bei der Raiffeisenbank Kempten/Allgäu e. G. BLZ 733 699 02, wie gewohnt gibt es nach unserer Rückkehr dann die exakte Abrechnung.
Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung!
Das architekturforum lädt ein zu einer FreitagNachmittag Exkursion am 26. September
... als Bergwanderung mit Übernachtung (Ausweichtermin bei schlechtem Wetter: 10. Oktober).<br/>Die Besichtigungsstationen sind:
_ Fr. um 18.30 Uhr: Erweiterungen Fiderepass - Hütte, Kleinwalsertal
Bauherr: DAV Sektion Oberstdorf, Architekt: Rainer Schmidt, München
Führung: Architekt Rainer Schmidt
Treffpunkt Aufstieg: 15.30 Uhr Kanzelwand Talstation, A - Riezlern (ab Kempten werden wieder Fahrgemeinschaften gebildet: Treffpunkt 14.00 Uhr Geschäftsstelle `Künstler`, Beethovenstraße 2)
Aufstiegsdauer ca. 2,50 Std., auch für weniger Bergerfahrene geeignet (Festes Schuhwerk erforderlich, Hüttenschlafsack Pflicht!)
_ Sa. um ca. 11.30 Uhr: Ferienhaus Bonatz - Miller, Kornau bei Oberstdorf
Nutzer: Heimatdichter Arthur Maximilian Miller, Architekt: Paul Bonatz, 1936
Treffpunkt Besichtigung und Führung durch Architekt Franz Vogler: Kornau 51
Bitte um Voranmeldung wegen Hüttenreservierung bis spätestens 22.09.14 per Rückmail unter:
info@architekturforum-allgaeu.de. Übernachtungskosten 20 Eur regulär, 10 Eur für DAV- Mitglieder.
Gäste sind wie immer herzlich willkommen!
Das architekturforum _ allgäu bietet heuer wieder im Rahmen der architekt(o)uren am Samstag, den 28. Juni eine Rundfahrt zu ausgewählten Architekturzielen in Kempten und Umgebung an.
Die Abfahrt in Kempten / Allgäu ist an der ZUM um 9.00 Uhr vorgesehen, die Rückkehr um ca. 15.30 Uhr. Der geplante Programmablauf stellt sich wie folgt dar:
_ 9.00 Uhr Abfahrt an der ZUM (Zentrale Umsteige Möglichkeit), Kempten
_ 9.15 - 10.00 Uhr: Integrative Kindertagesstätte Miteinander in Kempten, heilergeigerarchitekten
_ 10.15 - 11.00 Uhr: Kindertagesstätte Oberlinhaus in Kempten, Architekt H. Hagspiel
_ 11.30 - 12.00 Uhr: Aussegnungshalle und Gemeindehaus in Lachen / Theinselberg, f64 architekten
_ Mittagsimbiss
_ 13.30 - 14.15 Uhr: Neubau eines Wasserkrafthauses in Blaichach, Reiner Kliebhan
_ 14.45 - 15.15 Uhr: Sanierung Robert-Schuman-Mittelschule in Kempten, f64 architekten
_ ca. 15.30 Uhr Rückkehr zur ZUM, Kempten
Anmeldung nicht erforderlich – Teilnahme kostenfrei
Gäste sind wie immer herzlich willkommen!
<br/>
Das architekturforum lädt ein zu einer MittwochNachmittagExkursion am 18. Juni 2014 (Tag vor Fronleichnam).
Wir starten mit dem Bus ab Memmingen um 15.00 Uhr (Treffpunkt: Bahnhof) mit Zustieg in Kempten um 15.30 Uhr (Treffpunkt: Geschäftsstelle) und um 16.00 Uhr in Isny (Treffpunkt: Kino).
Die Besichtigungsstationen sind:
_ um 16.30 Uhr: Vorarlbergmuseum, Bregenz
Bauherr: Vorarlberger Landesregierung, Architekten: cukrowicz.nachbauer
Besichtigung und Führung: Kornmarktplatz 1
_ um ca. 18.30 Uhr: Bürogebäude `Haus ohne Technik`, Lustenau
Bauherr: AD Vermietung, Architekt: Baumschlager Eberle
Besichtigung: Milleniumpark (ím Haus zu sehen auch eine Ausstellung von James Turrell)
_ um 20.00 Uhr: Abendveranstaltung zur Ausstellung `baupreis_allgäu 13` im Zumtobel Lichtforum, Dornbirn u. a. mit Dr. Verena Konrad, Leiterin Vorarlberger Architekturinstitut (VAI) -
für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Anschließend Rückfahrt ins Allgäu - ein kleiner Unkostenbeitrag für Fahrt und Eintritt wird im Bus erhoben. Gäste sind wie immer herzlich willkommen!
Das architekturforum allgäu lädt zu einer FreitagNachmittagExkursion am 09. Mai 2014 ein
Treffpunkt ist um 13.30 Uhr der `Fidelisbäck` in Wangen (Paradiesstraße 3) zum Mittagessen (wir bilden ab Kempten Fahrgemeinschaften - Treffpunkt 12:30 Uhr an unserer Geschäftsstelle, Beethovenstraße 2)Die Besichtigungsstationen sind:
_ um 14.30 Uhr: Bürgeramt der Stadt Wangen
Bauherr: Stadt Wangen, Architekt: Briegel Architekten, Argenbühl
baupreis_allgäu 2013
Treffpunkt zur Führung mit Martina und Armin Briegel: Marktplatz 1
Grußwort: Oberbürgermeister Hr. Lang
_ um ca. 15.30 Uhr: Rupert-Neß-Gymnasium Wangen
Bauherr: Stadt Wangen, Architekt: Maier.Neuberger.Architekten und balda architekten, München
Deutscher Holzbaupreis und baupreis_allgäu 2013
Treffpunkt zur Führung mit Hr. Maier (Maier.Neuberger.Architekten), Fr. Schnitzler od. Hr. Gomm vom Stadtplanungsamt Wangen und Rektor Hr. Eibofner: Jahnstraße 25
Anschließend Weiterfahrt nach Meckatz, wo uns Firmenchef Michael Weiß in der dortigen Löwenbrauerei u. a. den `Markenraum` mit Kunstobjekten von Prof. Stephan Huber sowie die neue Gartengestaltung zeigt. Danach Tagesausklang im hauseigenen `Braustüble` …
Das architekturforum allgäu lädt zu einer FreitagNachmittagExkursion am 07. Februar 2014 ein. Besichtigungsstationen sind:
._ um 14.00 Uhr: Stadtmuseum Kaufbeuren
Bauherr: Stadt Kaufbeuren, Architekt: Metaraum Markus Lembach, Stuttgart
Ausstellungsgestaltung: Atelier Erich Hackel
Bayerischer Museumspreis 2013
Treffpunkt zur Führung mit Ralf Baur, ehem. Kaufbeurer Baureferent: Foyer, Kaisergässchen 12
(wir bilden ab Kempten Fahrgemeinschaften > Treffpunkt 13.15 Uhr auf dem Parkplatz Beethovenstraße 7)
_ um ca. 16.00 Uhr: Umbau denkmalgeschützter Bauernhof in Unterthingau
Bauherren: Sandra und Joachim Gareiß, Architekt: Markus Hafner, Görisried
Denkmalpreis 2013 des Bezirks Schwaben
Treffpunkt zur Führung durch Joachim Gareiß u. Markus Hafner: Marktoberdorfer Straße 2
Anschließend Tagesausklang im hauseigenen Café-Restaurant „Dolce & Café“…
Zur diesjährigen Jahresexkursion nach Wienfanden sich fast 40 Teilnehmer des neu formierten architekturforum allgäu ausallen Teilen unserer Region ein.
Die viertägige Fahrt führte dabei auf dem Hinweg über die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz. Den Stadtrundgang hier übernahm Thomas Moser, den Teilnehmern bestens bekannt als Projektleiter des österreichischen Baukultur-Gemeindepreises `LandLuft`, der vor zwei Jahren auch im Allgäu Station machte. Vom Schlossberg bot sich dabei ein guter Überblick über die in den letzten Jahren vermehrt zeitgenössisch weitergebaute Stadt. Wichtige Impulse dabei gaben u. a. die Ernennung von Linz zur europäischen Kulturhauptstadt 2009, das Ars-Electonica – Festival oder das überaus erfolgreiche Kulturvermittlungsprojekt `Höhenrausch`, bei dem jeweils ein Kunst-Parcours über den Dächern der Innenstadt realisiert wird.
Nach Ankunft im Hotel am Wiener Westbahnhof ging es zum ersten gemeinsamen Abendessen aller Teilnehmer an einer großen gemeinsamen Tafel zu `Wrenkh`s Wiener Kochsalon` in Nähe des Stephansdoms. Überhaupt war die ganze Exkursion von etlichen kulinarischen Höhepunkten an besonderen Orten geprägt. Der erste Besichtigungstag wurde als `Wien City Walk` in zwei Gruppen mit Audio - System zu Fuß absolviert und führte dabei, um die Highlights zu nennen, von Jean Nouvels Design Tower am Donaukanal über die Postsparkassenhalle von Otto Wagner über das Haus am Michaelerplatz und die American Bar von Adolf Loos bis zu den Ladengestaltungen von Hans Hollein aus den 70er/80er Jahren und dem dekonstruktivistischen Dachausbau für eine Anwaltskanzlei durch Coop Himmelb(l)au von 1988. Allesamt hochwertige Klassiker, die die architektonische Entwicklung des vergangenen Jahrhunderts auf engstem Raum aufzuzeigen vermögen. Den Endpunkt des `City Walks` bildete das Museumsquartier an der Wiener Hofburg, Zentrum der zeitgleich stattfindenden Wiener Festwochen. Der Rest des Tages stand den Exkursionsteilnehmern zur freien Verfügung und endete mit einem gemeinsamen Abendessen in Otto Wagners Schützenhaus bei Wiener Spezialitäten.
Nach den Einzelobjekten der Kernstadt hatte der zweite Besuchstag die städtebauliche Entwicklung im Großraum Wien im Fokus. Anlaufstationen dabei waren u. a. das Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof, die Donau City und das Areal `Neuer Hauptbahnhof` mit Mittagessen am hölzernen `Bahnorama` - Aussichtsturm. An neuen Geschoßwohnungsbauten konnten vor allem die Buchengasse von Rüdiger Lainer, die Leebgasse von Querkraft oder das Areal der Sargfabrik von BKK-2 überzeugen, letzteres mit einem grandiosen gemeinschaftlichen Dachgarten, der eine fast ländliche Atmosphäre in die Großstadt hineinzauberte. Allen Projekten gemeinsam ist die hohe, dem Genius Loci verpflichtete Individualität der Bauwerke bei gleichzeitig stark ausgeprägtem Gemeinschaftssinn verbunden mit einer hohen Qualität der Freiflächengestaltung. Keine Scheu gibt es hier anders als in unserer Heimat scheinbar vor neuen, unkonventionellen Lösungsansätzen für zeitgemäße Wohnformen.<br/> <br/> Bei der Rückreise Donauaufwärts machte die Gruppe einen Abstecher nach Langenlois zur dortigen Loisium Weinwelt. Wie vielerorts im weinreichen Österreich wurde auch hier die bauliche Gestalt als gezieltes Marketing – Instrument eingesetzt: in diesem Fall zeigte sich der New Yorker `Stararchitekt` Steven Holl verantwortlich für die Weinerlebniswelt und die benachbarte Hotelanlage. Nach einer Kaffeepause in Krems, das mittlerweile mit der gesamten Wachau zum Weltkulturerbe erhoben wurde, kehrte die Exkursionstruppe mit mannigfaltig neuen Eindrücken wieder ins Allgäu zurück.
Fotos: Hermann Rupp, Studio für Fotografie
Das architekturforum_kempten bietet heuer wieder im Rahmen der architekt(o)uren eine Rundfahrt zu ausge-wählten Architekturzielen in Kempten und Umgebung an ...
Der bisher geplante Programmablauf stellt sich wie folgt dar :
_ 10.00 Uhr Abfahrt an der ZUM (Zentrale Umsteige Möglichkeit), Kempten
_ 10.15 - 10.45 Uhr: Gartenhaus `Mondrian` in Kempten, Rosa Felkner
_ 11.15 - 12.00 Uhr: Haus Krumm in Vorderburg, becker architekten
_ 12.15 - 13.00 Uhr: Mittagsimbiss z. B. in Burgberg
_ 13.15 - 14.00 Uhr: Forstbetriebsstelle in Sonthofen, Wolfgang Sodeur_Reiner Kliebhan
_ 14.30 - 15.15 Uhr: Haus Huber-Maisch in Waltenhofen-Oberdorf, Architektur + Raum
_ ca. 15.30 Uhr Rückkehr zur ZUM
Teilnahme: kostenfrei – Gäste sind wie immer herzlich willkommen!
Das architekturforum lädt zu einer FreitagNachmittagsExkursion am 26. April 2013 ein. Besichtigungsstationen sind:
_ um 14.00 Uhr: Passivhaus-Bürogebäude an der Burgstrasse, Bauherr: die Sozialbau und
_ um ca. 16.00 Uhr: Neubau Verwaltungsgebäude im Oberwang, Bauherr: Fa. Dachser
Führung S4 Passivhaus-Bürogebäude durch Stephan Bartzack, die Sozialbau >Treffpunkt: Eingangshof des Gebäudes, An der Stadtmauer 4, 87435 Kempten.
Führung Verwaltungsgebäude im Oberwang durch Thomas Hörmann, Bereichsleiter / Division Manager und Reiner Pecher, Section Head, Construction & Real Estate Fa. Dachser, mit Informationen zu ein oder zwei Logistikprojekten. Treffpunkt: Foyer des Gebäudes E, Dachser GmbH & Co. KG, Hauptniederlassung European Network Management & Logistics Systems, Memminger Str. 140, 87439 Kempten
Ausreichend freie Parkplätze unmittelbar nördlich des Gebäudes E stehen zur Verfügung.
Ziel der Jahresexkursion 2012 der architekturforen_kempten | oberallgäu und memmingen | unterallgäu war heuer Holland für die Dauer von fünf ereignisreichen Tagen.
Nach dem Start im Allgäu bei eisigen Temperaturen führte die 830 km lange Busfahrt nach Amsterdam mit einem Zwischenstop über Maastricht, wo u. a. die Nachnutzung von zwei mittelalterlichen Kirchen, zum einen als Buchhandlung und zum anderen als Hotel, in Augenschein genommen wurde. Einen ersten Eindruck von Amsterdam lieferte die Fährfahrt zum Abendessen in der IJ Kantine, einem alten Hafengebäude der Nordstadt, das wie überhaupt alle ausgewählten Lokalitäten in historischen Gebäuden von einer sehr angenehmen Atmosphäre bestimmt waren. Tags darauf folgte eine erste vollumfängliche Architekturführung, die von einer professionellen Agentur bestritten wurde. Sie begann mit den eindrücklichen Stadterweiterungen der `Amsterdamer Schule` aus den 20er Jahren (H. P. Berlage) und führte über die Bibliothek von Jo Coenen im neuen Stadtquartier Osterdok zu den östlichen Hafengebieten Java- und KNSM – Eiland, wo vor allem der `Piraeus` - Wohnblock von Hans Kollhoff einen bleibenden Eindruck hinterließ. Positiv auffallend waren generell meist räumlich komplexe Wohnungsbauten in gut durchmischten Stadtstrukturen bei überdurchschnittlicher Homogenität trotz gewisser Vielfalt - und zwar in alten wie in neuen Vierteln. An einen Rundgang durch die beiden Hafenhalbinseln Borneo und Sporenburg reihte sich ein gemeinsames Mittagessen im Lloyd-Hotel mit anschließender Führung, in dem Zimmer von einem bis zu fünf Sternen (sowie auch ein `Rockband-Zimmer` mit einem 8-Personen-Bett) gebucht werden können. Der Tagesausflug endete mit einer weiteren neuen Stadterweiterung im Ijsselmeer u. a. mit einer Anlage schwimmender Häuser und dem Besuch des eben fertiggestellten EYE Filmmuseum von Delugan Meissl. Ein abendlicher Spaziergang durch den zurecht in die Liste des Unesco – Weltkulturerbes aufgenommenen Grachtengürtel gefiel so gut, dass er tags darauf von einer Teilgruppe nochmals per Boot in Augenschein genommen wurde. Die andere Gruppenhälfte widmete sich dem Besuch von Rijks – Museum (mit beeindruckenden Gemälden der alten niederländischen Meister Rembrandt, Vermeer usw.) und van Gogh – Museum, ehe der Bus über Leiden und das grüne Herz der Niederlande mit seinen Poldern und Windmühlen die Nordsee-Küste bei Wassenaar erreichte. Nach einem Strandspaziergang mit Fußbad endete der anstrengende Tag mit der Ankunft in Rotterdam und dem Abendessen in der `Fabbricia`, wo senegalesische Musiker für die totale Entspannung sorgten. Am vierten Exkursionstag stand die zweite ganztägige Architekturführung durch das im letzten Weltkrieg nahezu vollständig zerstörte Rotterdam auf dem Programm, die am großen Stadtmodell beginnend über die in den 50er Jahren entstandene erste Fußgängerzone Europas und den Schouwburgplein zum Niederländischen Architekturinstitut (NAI) bis zur Kunsthal von (OMA, Rem Koolhaas) führte. Dem Mittagessen im ehemaligen Hotel New York folgte ein Rundgang durch den Kop van Zuid, der mit der Überquerung der Erasmus – Brücke (UN Studio, Ben van Berkel) abschloss. Einen Höhepunkt des gesamten Besuchsprogramms bildete die Führung durch die ehemalige Van Nelle Tabakfabrik (Brinkman und van der Vlugt), einer Ikone der niederländischen Moderne aus dem Jahr 1931. Am Abend konnte man das Champions League – Finale in der Eckkneipe mit deutscher Beteiligung verfolgen. Vor Beginn der Rückreise entschied sich die Exkursionsgruppe zu einer Rundfahrt durch den Rotterdamer Hafen, einer der größten Anlagen weltweit. Die Rückfahrt in die Heimat erfolgte bei bester Stimmung, wie überhaupt die ganze Exkursion, die ausführlich auch auf `facebook` quasi in Echtzeit dokumentiert wurde, von einem herzlichen Miteinander geprägt war.
fs
das architekturforum _ kempten bietet heuer wieder im Rahmen der Architektouren 2012 am Samstag, den 23. Juni eine kostenlose Rundfahrt zu ausgewählten Architektur- zielen in Kempten und Umgebung an.
Die Abfahrt in Kempten / Allgäu ist an der ZUM (Zentrale Umsteige Möglichkeit), Königstraße um 9.45 Uhr vorgesehen, die Rückkehr um ca. 16.30 Uhr. Der geplante Programmablauf stellt sich wie folgt dar :
_ (1) Zahnarztpraxis Dr. Bauer Kempten, architekturplusraum > 10.00 Uhr
_ (2) Haus UMS Kempten, heilergeiger architekten > 11.00 Uhr
_ (3) Erweiterung Mattlihüs Oberjoch, Vitalarchitektur > 13.00 Uhr
_ (4) Umbau O. Oberjoch, planb Angelika Blanz > 14.00 Uhr
_ (5) Y – Haus, Ermengerst, SoHo Architektur > 15.30 Uhr
Kreisbote Kempten/Isny/Westallgäu vom 20.06.2012 »Gebäude auf der Höhe der Zeit« »Stadtspaziergang« des Architekturforums befasst sich mit dem Fachsanitätszentrum
Kempten – Für den zweiten „Stadtspaziergang“ zu baulichen Brennpunkten hatte das Kemptener Architekturforum vergangenen Samstag ein architektonisches „Sahnestückchen“ herausgepickt: das in den 1930er Jahren erbaute, ehemalige Bundeswehrlazarett im Haubensteigweg. Mit Eröffnung des Bundeswehrkrankenhauses in Ulm im Jahr 1980 sei man „auf dem Krankenhaus in Kempten sitzen geblieben“, umriss Flotillenarzt Dr. Peter Nikodem die Geschichte. In Folge sei die Einrichtung ein „Facharztzentrum im Sinne einer Poliklinik“ gewesen und seit sieben Jahren ein Fachsanitätszentrum. Dafür sei der Komplex allerdings „leider zu groß“, gab er das Dreifache an Platz gegenüber dem Bedarf an. Neben den medizinischen Fachdisziplinen befinden sich hier zwölf Betten für den stationären Aufenthalt. „Wir waren Vorreiter für die Medizinischen Versorgungszentren“, meinte er. Belegungszahlen hatte er zwar nicht parat, überraschte aber die interessierten Bürgerinnen und Bürger – darunter auch eine Reihe Stadträte – damit, dass 30 Prozent der Patienten inzwischen weiblich seien. Da immer wieder „viel investiert wurde“, seien für die derzeitige Nutzung sowohl die „Gebäude auf der Höhe der Zeit“, als auch die Fachabteilungen, deren technische Ausrüstung er mit „mehr als gut“ angab. Herrschaftlich-imposant thront das harmonische Gebäudeensemble mit seinen hohen, holzgerahmten Sprossenfenstern, einer einladenden Hofsituation im nördlichen Eingangsbereich und einem Park mit altem, schattenspendendem Baumbestand, der im Süden an die Grünfläche der Calgeer-Anlage grenzt, über Kempten. Ein bisschen fühlt man sich an das Sanatorium aus Thomas Manns „Der Zauberberg“ erinnert. Keine Tendenzen Über 9000 Quadratmeter Nettogeschossfläche und rund 17 000 Quadratmeter Grund stehen ab 2016 zur Disposition. Dann soll hier im Zuge der Bundeswehrreform dicht gemacht und verkauft werden. Seit Jahresbeginn ist die Bundeswehr laut Nikodem nur noch Mieter bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), deren Aufgabe es sei, die Liegenschaft „möglichst wirtschaftlich“ zu verkaufen. Neben der noch offenen Nachnutzung des Areals wies Nikodem auf eine Kette von Konsequenzen hin, wie den Wegfall der bislang über Privatpatienten stehenden medizinischen Versorgung der Soldaten oder der Betreuung bei Auslandseinsätzen, die aus mehreren Gründen „mit zivilen Ärzten nicht machbar“ sei. Thomas Meusburger vom Architekturforum begrüßte, dass die Stadt auf die Schließungsankündigung der Bundeswehr aktiv und „prompt reagiert“ habe. Zum aktuellen Sachstand berichtete Bauamtsleiterin Dr. Franziska Renner an, dass alle von der Schließung betroffenen Konversionsflächen untersucht sowie Gutachten zur Ermittlung des „entwicklungsunbeeinflussten Wertes“ in Auftrag gegeben würden. Die Stadt sei, wie sie versicherte, daran „interessiert, alle Flächen zu einem akzeptablen Preis zu erwerben“. Eine Tendenz für die mögliche Nachnutzung des Areals am Haubensteigweg gebe es noch nicht. Vielmehr müsse erst „im Gesamtkontext ergründet werden, was denkbar ist“. Problematischer als einst bei der Auflösung der Prinz-Franz-Kaserne sah Tillmann Ritter, Ministerialrat in der Obersten Baubehörde und seinerzeit Leiter des staatlichen Hochbauamtes, das „höchst komplizierte Prozedere“ durch den neu hinzugekommenen „Mitspieler“ BImA, dem es darum gehe „möglichst viel herauszuholen“. In seiner Funktion als Stadtheimatpfleger wünsche er sich, dass das „Areal so bleibt“ – mit Anschluss der Grünfläche an die Calgeer-Anlage für die Allgemeinheit. „Das Haus hat Charakter und architektonische Qualitäten“, signalisierte er kein Interesse an einer Neubebauung. Wie der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Paul Wengert aus Füssen verkündete, gebe es in der Politik „große Übereinstimmung“, dass Kommunen das Erstzugriffsrecht haben sollen. Er sprach von einer Erhöhung der Mittel für die Städtebauförderung, „denn an zu wenig Mitteln soll es nicht scheitern“. Nikodem bedauerte, dass die Stadt Kempten, anders als andere Kommunen, „wenig Interesse gezeigt hat“, als Standort erhalten zu bleiben. Er wünschte sich für das Areal eine künftige Nutzung als „Traumazentrum“, wofür bereits ein fertiges Konzept vorliege. Angesichts zunehmender Auslandseinsätze der Bundeswehr sei der Bedarf für die Behandlung traumatisierter Soldaten steigend. Kooperationen könne er sich hier unter anderem mit der UNO vorstellen, erklärte Nikodem.
Christine Tröger
Das architekturforum kempten_oa führt mit dem Ortster- min 02 eine Reihe fort, die andere Architekturgruppierungen in Bayern schon seit langem im Sinne einer direkten Öffentlichkeits-arbeit erfolgreich veranstalten.
Dabei soll der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben werden, sich am jeweiligen baulichen `Brennpunkt` ein Bild von der entsprechenden Situation vor Ort zu verschaffen und sich über die Aussagen der Protagonisten (und eine möglicherweise entstehende konstruktive Diskussion) eine eigene, fundierte Meinung zu bilden. Wir wollen als architekturforum hier wiederum eine wertfreie Plattform für einen Meinungsaustausch bieten und würden uns über einen regen Zuspruch sehr freuen. Als `Protagonisten` eingeladen sind diesmal _ Flottenarzt Dr. Frank Bertling, Leiter des Fachsanitätszentrum _ Frau Bodenstab als Leiterin des Staatl. Hochbauamtes oder Vertretung (zugesagt) _ Fr. Dr. Franziska Renner, Stadtplanungsamt der Stadt Kempten/Allgäu in Vertretung von Baureferentin Frau Beltinger (zugesagt) _ Hr. Dr. Schießl (angefragt) _ Hr. Tilman Ritter als Stadtheimatpfleger (zugesagt) _ Hr. Dr. Nikodem als Nutzer (zugesagt) _ Dr. Paul Wengert, MdL als Verfechter einer weiteren Nutzung durch die Bundeswehr (zugesagt) weiterhin: _ Allgäuer Zeitung Caudia Benz (angefragt) _ Kreisbote Hr. Matz (angefragt) und Christine Tröger (zugesagt) _ OB Dr. Netzer und alle Stadträte werden schriftlich eingeladen Moderation: _ Architekt Thomas Meusburger
.
Mittwoch, 16.05. 6:00 Uhr Abfahrt mit modernem Reisebus in Kempten, ca. 830 km bis Amsterdam ca 14:00 Uhr Aufenthalt in Maastricht, Stadtspaziergang: z.B. Buchhandlung Selexyz, Kruislerenhotel, Vriithof, Hoge Bruk, Kunstakademie, Piazza Céramique 16:00 Uhr Weiterfahrt 19:00 Uhr Ankunft im Hotel in Amsterdam (vorauss. Qbic-Design-Hotel)<br/>20:00 Uhr Abendessen / Spaziergang
Donnerstag, 17.05. 8:00 Uhr Frühstück im Hotel 9:00 Uhr ganztägige Architekturführung Amsterdam, Goldenes Zeitalter / Stadterweiterung / östliches Hafengebiet / IJburg mit Pausen, Innenbesichtigungen, evtl. Architekten 20:00 Uhr Abendessen
Freitag, 18.05. 8:00 Uhr Frühstück im Hotel 9:00 Uhr gemeinsamer Altstadtspaziergang oder Zeit zur freien Verfügung, Möglichkeit zur Grachtenbootsfahrt, Fahrradmiete, Anne-Frank-Haus, Shopping, Kulinarik 14:00 Uhr Weiterfahrt mit dem Bus, Einzelne Besichtigungen am IJsselmeer, in Utrecht, Fahrt durch das „Grüne Herz“ der Niederlande 19:00 Uhr Ankunft im Hotel in Rotterdam (vorauss. Hotel Rotterdam) 20:00 Uhr Abendessen / Spaziergang
Samstag, 19.05. 8:00 Uhr Frühstück im Hotel 9:00 Uhr ganztägige Architekturführung Rotterdam, Hafenkonversionen / City Center / Museumspark mit Pausen, Innenbesichtigungen, evtl. Architekten, evtl. Bootsfahrt 20:00 Uhr Abendessen
Sonntag, 20.05. 8:00 Uhr Frühstück im Hotel 9:00 Uhr Besuch der 5. Internationalen Architekturbiennale Rotterdam „Making City“, Ausstellungsorte, Niederländisches Architekturinstitut 13:00 Uhr Abfahrt mit dem Bus ca 23:00 Uhr Ankunft in Kempten
Kreisbote Kempten / Isny / Westallgäu vom 08.02.2012:<br/>Premiere mit Reizthema<br/>Der erste "Stadtspaziergang" führt das Architekturforum zum "Stadtweiherhof"
Kempten - Mit dem ersten „Stadtspaziergang“ startete das Kemptener Architekturforum vergangene Woche eine Reihe mit „Ortsterminen”, wie sie andere Architektengruppierungen in Bayern schon länger veranstalten. „Es ist uns wichtig eine wertfreie Plattform zu bieten“, erklärte Franz Schröck, Vorsitzender des Vereins, dass es vielmehr um Meinungsaustausch gehe, durch den sich jeder vor Ort jeweils eine eigene, fundierte Meinung zum „Brennpunkt“ bilden könne. Trotz klirrender Kälte waren gut 30 Interessierte zum, zumindest medial, inzwischen tatsächlich zum „Brennpunkt” avancierten Stadtweiherhof gekommen. Kemptens Baureferentin Monika Beltinger lieferte den Anwesenden einen kurzen Überblick zur baurechtlichen Situation und erläuterte den „konkreten Bauantrag“ von Michael von Mayerhofen, der vom Bauausschuss abgelehnt worden war (der KREISBOTE berichtete mehrfach). Die Situation: Nach Abriss des Stadtweiherhofes an der Ecke Isnyer-/Ravensburger Straße sollen auf dem Grundstück Doppelhäuser mit insgesamt zehn Wohneinheiten plus Dachgeschoss mit Kniestock entstehen. Wie berichtet, war unter anderem die geplante Höhe der Gebäude im Bauausschuss auf Widerwillen gestoßen und auch das 300 Jahre alte Gebäude zwar als „nicht denkmalschutzwürdig aber erhaltenswert“ erachtet worden. „Zielsetzung“ sei die Erhaltung seitens der Stadtverwaltung allerdings hier nicht, gab Beltiger an. Von Mayerhofen argumentierte hingegen, dass die Sanierung solch alter Gebäude nicht nur angesichts der Energiesparverordnung (EnEV) mit einem „gigantischen finanziellen Aufwand“ verbunden sei, was für die Anwesenden offensichtlich nachvollziehbar war. Müssten auch noch „wurmstichige Balken“ und ähnliches ersetzt werden, stelle sich zudem die Frage, „was dann noch authentisch ist“, fuhr er fort. Zudem sei die Wiederkehr wegen eines Brandes nur circa 90 Jahre alt. „Der Hof ist zwar stadtbildprägend“, stellte er außer Frage, „aber die Bausubstanz ist schlecht“, weshalb er vermutlich auch nie unter Denkmalschutz gestellt worden sei. Änderung möglich Da es hier „um ein größeres Projekt geht“ und nicht nur um ein Einfamilienhaus, müsse darauf geachtet werden, dass die Bebauung „hier passt“, sprach Beltinger manchem Anwohner aus dem Herzen. Wolfgang Braig, Vorstand des Architekturforums, kritisierte dagegen die Darstellung des Bebauungsplanes seitens von Mayerhofens, die „so eindeutig nicht ist“. Beltinger überlegte zudem möglicherweise eine Änderung des aus den 1970er Jahren stammenden Bebauungsplanes zur Diskussion zu stellen, was von Mayerhofen auch wegen der Ankündigung, das Thema erst im März weiter im Bauausschuss zu behandeln, leicht in Wallung versetzte. Schließlich halte er sich an den Bebauungsplan, habe sogar nur zehn statt der erlaubten 16 Wohneinheiten beantragt und auch „die Tiefgarage ist vom Tisch“. Er betonte dennoch offen zu sein, falls „jemand ein schlüssiges Konzept hat“, das wirtschaftlich tragbar sei. Jörg Heiler vom Architekturforum mahnte an, dass solche Orte wie der 300 Jahre alte Hof „weniger werden“. Er plädierte dafür, „sich deshalb auch Zeit zu nehmen“. Vielleicht hätten spätere Generationen in der Zukunft ja eine gute Verwendung dafür, ohne dabei „so unter wirtschaftlichem Zwang“ zu stehen. Christine Tröger
Denkmal, Stadtbild, Abbruch, Neubau, Renovierung, Sanierung, Umnutzung ...?
aus aktuellem Anlass möchten wir Sie hiermit gerne zu unserem ersten `Ortstermin` am Samstag, den 04. Februar um 11.00 Uhr am Stadtweiherhof (Ecke Ravensburger - Isnyer Straße) einladen. Wir starten mit diesem `Ortstermin` eine Reihe, die andere Architekturgruppierungen in Bayern schon seit langem im Sinne einer direkten Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich veranstalten. Dabei soll allen Interessierten die Möglichkeit gegeben werden, sich am jeweiligen baulichen `Brennpunkt` ein Bild von der entsprechenden Situation vor Ort zu verschaffen und sich über die Aussagen der Protagonisten (und eine möglicherweise entstehende konstruktive Diskussion) eine eigene, fundierte Meinung zu bilden. Wir wollen als architekturforum hier wiederum eine wertfreie Plattform für einen Meinungsaustausch bieten.
Kulturgut Bauernhof ist eine Gemeinschaftsaufgabe
Annette Karl und Dr. Paul Wengert diskutieren mit Experten aus Architektur und Behörden über Lösungen
Der voll besetzte Saal im Landgasthof Sonne in Stötten zeigte, dass „Aufgelassene Bauernhöfe nicht nur die Bauern umtreiben. Rund 60 Architekten, Bürgermeister, Kreis- und Gemeinderäte und Landräte sowie Vertreter von Bauern- und Landwirtschaftsverbänden waren der Einladung der SPD-Abgeordneten von Annette Karl und mir nach Stötten gefolgt. Experten aus der Architektur wie Jürg Ragettli, Schweiz, und Florian Aicher referierten in Impulsvorträgen ihre Ansichten genauso wie Karl Stiefenhofer, Erster Vorsitzender des Heimatbundes Allgäu. Die Behördenperspektive mit sehr anschaulichen praktischen Tipps und Beispielen vermittelten Christian Kreye, Amt für Ländliche Entwicklung aus Schwaben und Wilhelm Hofmann, Leitender Baudirektor der Regierung von Schwaben. Der Ortstermin zu Beginn der Veranstaltung in Riedhof / Stötten zeigte das große Interesse an Lösungen. Die Familie Schreyer hat in den Jahren 2002 bis 2004 liebevoll ihren bewirtschafteten Bauernhof (40 Milchkühe) für die vier Generationen hergerichtet. Die Tenne wurde zum lichtdurchfluteten Wohnbereich, der Stallanbau kann bequem trocken erreicht werden. Das Schmuckstück mit Bauerngarten zeigt, dass weniger Geld investiert werden muss, als bspw. ein Neubau eines Austragshauses kosten würde. Die Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für den Ländlichen Raum, Annette Karl, zeigte den Trend auf, den es aufzuhalten und zu ändern gilt: Statt 300.000 Bauernhöfen im Jahre 1970 waren es im Jahr 2009 nur noch 113.000 in ganz Bayern. Davon sind 46% nur noch Nebenerwerbsbetriebe. „Wir wollen kein ‚Disneyland Bauernhof‘ aufbauen, sondern die lebendige Kultur aufrecht erhalten, die auch für unsere Gäste attraktiv ist stellt die Abgeordnete ihr Anliegen vor. In Zukunft müsse das Baurecht überprüft werden und interkommunal abgestimmte Entwicklungspläne wären äußerst hilfreich. Sie fordert den Stopp des Abbaus in den Ämtern für Ländliche Entwicklung und den ausreichenden Erhalt der Mittel für das Programm „Dorferneuerung. Nur die Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Bauernfamilien, den Kommunen, Behörden und Architekten wird die Lösungen für die vorhandenen Probleme bringen können. „Wir müssen die Identität der Dörfer erhalten so mein Credo. Denn das Kulturgut Bauernhof ist nicht nur in der Verantwortung der Eigentümerfür unsere landwirtschaftlich geprägte Region ist es eine Gemeinschaftsaufgabe.
www.paul-wengert.de
Der BDA besichtigt im Rahmen seiner Mitgliederversammlung in Kempten am Freitag, 21. 10. 2011, den Neubau der Hochschule Kempten. Auch Nicht-Mitglieder sind hierzu ganz herzlich eingeladen.
.15:00 Uhr Besichtigung Neubau Hochschule Kempten (Fakultätsgebäude für Technik und Sozialwissenschaften) Treffpunkt: Hochschule Kempten, Foyer Gebäude S Führung durch Ludwig Karl (Architekt BDA, Karl + Probst, München) und Frau Bodenstab (Staatliches Bauamt Kempten)
16.30 Uhr - 17.30 Uhr Besichtigung „Denkfabrik“, Gebäude A Führung und Information zum Verfahren „Bestellbau“ durch Herrn Singer, Frau Ruf oder Herrn Bartzack (Sozialbau Kempten) mit anschliessender Diskussion
Grundlage und Thema der diesjährigen Jahresexkursion der architekturforen_kempten und memmingen | unterallgäu lieferte der Schweizer Bestseller `Architekturwandern in Graubünden`.
Erste Station bei der Anreise war Sargans / Trübbach, wo die ersten Werke des eigenwilligen Peter Märkli entstanden. Sein langjähriger Weggefährte Gody Kühnis führte hier durch ein zwanzig Jahre altes, immer noch progressives Mehrfamilienhaus und eine kleine Hausgruppierung mit seinem eigenen Wohnhaus, das mit klassischen Architekturelementen wie Achsensymmetrie, Säulenportikus, Freitreppen und dgl. arbeitet und zu einem ganz eigenständigen Ergebnis kommt. Sehr aufschlussreich war die Schilderung der engen Zusammenarbeit mit dem Züricher Bildhauer Hans Josephson, der nahezu alle Bauten Märklis mit seinen Arbeiten bereichert hat. Von St. Luzisteig, der alten Kasernenanlage am früheren Zugang zu Graubünden wanderte die 40-köpfige Gruppe zum Weindorf Fläsch, wo im Dorfzentrum inmitten eines Weinhanges vorzüglicher `Malanser Tropfen` kredenzt wurde. Anschließend berichtete Prof. Christian Wagner von seiner Beratertätigkeit für das kleine 600-Seelen -Dorf. Für eine Dorfentwicklung ist seiner Überzeugung nach immer eine tiefgründige Analyse der Dorfstrukturen notwendig und die Formulierung eines Leitbildes erforderlich, dem alle Entscheidungen untergeordnet werden – im Falle Fläsch will man `das Weindorf Graubündens` sein. Im Endeffekt sei dann das Einzelobjekt zweitrangig, entscheidend einzig und allein die Sensibilität für den großen städtebaulichen Zusammenhang.
Zu Beginn des zweiten Besuchstages in Graubünden erfolgte die Rückbesinnung auf die Betonarchitektur der 60er Jahre in Form der Heilig-Kreuz - Kirche in Chur, einer plastisch um einen Innenhof gruppierten Großskulptur von Walter Förderer, die alle Teilnehmer vor allem innenräumlich in Ihren Bann zog. Weitere Stationen auf der anschließenden Churer Stadtwanderung waren die Besichtigung des Würth – Forums von Jüngling + Hagmann mit seinem 4-geschossigen Lichthof, das Privathaus von Patrick Gartmann in monolithischer Dämmbeton – Bauweise mit spektakulärem Blick auf die Stadt und das Privathaus der Apothekerin Brigitta Schwarz von Peter Zumthor, das im Wechselspiel mit seiner Gartengestaltung eine ganz selbstverständliche Anmutung erfährt. Nach einem Kaffee in Rudolph Olgiatis Café Tschaler an der Plessur folgte eine Führung durch die römischen Schutzbauten im Welschdörfli, die die Überreste der ältesten Schweizer Stadt einhausen und der Besuch der aktuellen Giacometti - Ausstellung im Kunsthaus.
Zu Beginn des dritten Tages startete eine Gruppe der Teilnehmer zu einer 2-Tageswanderung ins Val Lumnezia. Die restlichen Exkursionsteilnehmer erhielten im Domleschg eine Führung durch Valerio Olgiatis Schule in Paspels, in der der Architekt auch heute noch darüber wacht, dass die seine subtile Architektur nicht durch irgendwelche Nutzerapplikationen gestört wird. Vom gleichen Architekten konnte auch im Nachbardorf Scharans das Atelier des Musikers Linard Bardill besucht werden. Im Anschluss begab sich die Gruppe auf eine Wanderung durch die wildromantische Via Mala bis Zillis, die auch an zwei spektakulären Fußgänger - Brücken von Jürg Conzett vorbeiführte, die die großartige Landschaft tatsächlich zu steigern wussten.
Der abschließende Exkursionstag begann damit, dass der Reisebus auf dem Weg zu Zumthors Haus Gugalun in einer Passkehre der Rheinschlucht stecken blieb und wieder nach Bonaduz umkehren musste. In Vella erhielt die Gruppe von Bürgermeister Blumenthal eine Führung durch die Schule von Bearth & Deplazes; die augenfälligen Schäden an der Außenfassade des ansonsten klar strukturierten Gebäudekomplexes nahm er dabei erstaunlich gelassen zur Kenntnis. Die Tageswanderung führte von Lumbrein in das mittlerweile weltbekannte Bergdorf Vrin, das der einheimische Architekt Gion A. Caminada mit seinen Bauten durchsetzt hat, die sich auf wunderbare Weise in die jahrhundertealte Dorfstruktur aus hölzernen Strickbauten einfügen und sich erst auf den zweiten Blick als Architektur ´outen`. Den Höhepunkt bildete die Innenbesichtigung der neuen Totenstube als Übergangsstation von der hölzernen Welt der Lebendigen zur steinernen Welt von Kirche und Friedhof.
Resümierend kann festgehalten werden, dass die Teilnehmer von ihrer Graubünden – Exkursion eine Reihe positiver baukultureller Anregungen, sowohl in sehr qualitätvoller Hinsicht bei Einzelobjekten als auch im strukturellen Umgang der Schweizer bei größeren Raum- zusammenhängen mit in die Allgäuer Heimat nehmen konnten.
fs
Das architekturforum_kempten bietet auch heuer wieder im Rahmen der Architektouren 2011 am Samstag, den 25. Juni eine kostenlose Rundfahrt zu ausgewählten Projekten in Kempten und Umgebung an.
Architektouren 2011:
Wie jedes Jahr erläutern am letzten Juni-Wochenende Architekten, Innenarchitekten und Landschaftsarchitekten gemeinsam mit ihren Bauherren vor Ort, warum ein Gebäude, ein Innenraum oder eine Grünanlage in dieser Form realisiert wurde. Am 25. und 26. Juni 2011 können in ganz Bayern bei freiem Eintritt über 200 Projekte besichtigt werden.
Programm Architekt(o)ur-Bus Kempten:
Samstag, 25. Juni 2011
10.45 Uhr Abfahrt ZUM Kempten/Allgäu 11.00 Uhr Iller-Wasserkraftwerk, Kempten Allgäuer Überlandwerk Gmbh, becker architekten 12.30 Uhr Sporthalle "PanoramArena", Wiggensbach, Ortsenwicklungs Gmbh, F64 Architekten GbR 14.00 Uhr Umbau/Sanierung ehem. Sennerei/Einbau Wohnung, Sulzberg, Christiane Maucher/Thorsten Leekes, architektur + raum GbR 15.30 Uhr RappsHaus, Kempten mit `Kinderarchitektouren' Farben-Spiel-Platz (ab 4 Jahren) Peter Rapps, Susanne Ruhland-Rapps, Klaus Rapps, Architekturbüro Rosa Felkner/Architekturbüro Hermann Hagspiel16.30 Uhr Rückfahrt ZUM Kempten/Allgäu
Anmeldung nicht erforderlich, Gäste sind wie immer herzlich willkommen.
weitere Besichtigungstermine im Allgäu:
Kinderkrippe "Guter Hirte", 87600 Kaufbeuren, Wiesenthaler Straße 29 Sa. 25.06., 10.00-14.00 Uhr und So. 26.06., 10.00-14.00 Uhr Erweiterung des Schwimmbads Jordan Badepark, 87600 Kaufbeuren, Berliner Platz 4 Sa. 25.Juni., 14.00 Uhr und So. 26.06., 14.00 Uhr DAV Kletterzentrum, Sektion Kaufbeuren-Gablonz, 87600 Kaufbeuren, Buronstraße 99 So. 26. Juni, 10.30-12.00 Uhr und 13.30-15.00 Uhr, KE 12 Stadthaus, 87700 Memmingen, Kemptener Straße 12 Sa. 25. Juni, 14.00-16.00 Uhr und So. 26. Juni, 14.00-16.00 Uhr Erweiterung Landestheater Schwaben, 87700 Memmingen, Theaterplatz 2 Sa. 25. Juni, 12.00 Uhr und So. 26. Juni, 15.00 Uhr Neubau Südsee-Sammlung, 87634 Obergünzburg, Unterer Markt 2 So. 26. Juni, 11.00-13.00 Uhr Einfamilienhaus Niggl in Burberg, 87545 Burgberg, Am Weiher 8 So. 26. Juni, 15.00-16.00 Autobahntalbrücke Enzenstetten, 87637 Enzenstetten, Treffpunktkarte anfordern über E-mail: marion.dondelinger(at)karl-und-probst.de Sa. 25.Juni, 12.00 Uhr
Information: http://architektouren.byak.de/bayk.html
Die nunmehr 9. Jahresexkursion des architekturforum_kempten führte heuer wiederum zusammen mit dem architekturforum_memmingen | unterallgäu in die rheinische Metropole Köln.
Auf dem Hinweg machte die insgesamt 28 - köpfige Gruppe Station in der alten Bundeshauptstadt Bonn, wo nach einem Spaziergang durch das ehemalige Regierungsviertel eine Besichtigung des frisch renovierten Kanzlerbungalows auf dem Programm stand. Der 1964 von Sep Ruf für Ludwig Erhard erbaute Pavillon inmitten des botanischen Gartens begeisterte die Teilnehmer einhellig aufgrund seiner bescheidenen, zeitlosen Eleganz. Nach einer anschließenden Pause in der Bonner Museumsmeile ging es weiter in die Eifel zur vor 3 Jahren geweihten Bruder Klaus Kapelle nach Mechernich. Ein Freund der Bauherrenfamilie Scheidtweiler erläuterte ausführlich die Zusammenarbeit mit Architekt Peter Zumthor und die Entstehungsgeschichte des eindrücklichen Bauwerks mit seinem äußerst atmosphärischen Innenraum.
Am nächsten Morgen versammelten sich die Exkursionsteilnehmer vor Ihrer Unterkunft inmitten der Kölner Altstadt am Rheinufer zu einem Spaziergang zum Haus der Architektur Köln (HdAK), einem weißen Kubus am Neumarkt, in dem allwöchentlich (!) öffentliche Veranstaltungen zum Thema Baukultur stattfinden. Im Anschluss erzählte Referatsleiterin Anne Luise Müller im Kölner Stadtplanungsamt von der städtebaulichen Entwicklung nach dem Krieg bis hin zur heutigen, sehr geschickten und weitreichend gedachten Planungsstrategie, die sich im Entwicklungsplan des Büros ASP manifestiert. Der obligatorischen Dombesichtigung, für eine Teilgruppe speziell als`Führung über die Dächer`, folgte nach Ende der Besuchszeiten eine exklusive Führung durch das Diözesanmuseum Kolumba von Peter Zumthor, das zu Recht einen Markstein in der deutschen Architektur nach der Jahrtausendwende darstellt. Ein Abstecher nach Leverkusen zum dortigen `Bayer - Kreuz` läutete den Abend bei Kölsch und Eishockey - WM ein.
Die Jahresexkursion des Architekturforum Kempten führte heuer nach Leipzig und Dresden,
und zwar erstmalig zusammen mit dem Architekturforum Memmingen, das einen großen Teil der Vorbereitungen für die 4-tägige Reise übernahm. Die Anfahrt nach Leipzig erfolgte über den sog. Südraum, in dem ausgedehnte Gebiete des ehemaligen Braunkohletagebaus seit einigen Jahren Stück für Stück in einen Seenverbund als Freizeitlandschaft umgewandelt werden. Nach der obligatorischen Besichtigung des Völkerschlachtdenkmals konnte die Unterkunft in unmittelbarer Nähe der Nikolaikirche bezogen werden, einem Ort, an dem vor knapp 20 Jahren mit den Montagsgebeten eine der Keimzellen der friedlichen Wende entstand, die letztlich das Ende des Ostblocks einläutete. Eine abendliche Stadtführung durch die kompakteste Innenstadt Deutschlands endete mit einem gemeinsamen Abendessen in Goethes Auerbachs Keller. Am folgenden Tag besuchten die Exkursionsteilnehmer die Neue Messe Leipzig der Architekten Gerkan, Marg und Partner, mit der vor den Toren der Stadt eine erfolgreiche Wiederbelebung des traditionsreichen Messestandorts gelang. Prof. Rambow führte als ehemaliger Projektleiter des Kooperationsbüros Ian Ritchie und zeigte im Speziellen die imposante 250 m lange, bogenförmige Glashalle als Herzstück der grünräumlich sehr schön eingebetteten Anlage. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Messe befindet sich das BMW Werk Leipzig, dessen Gestaltung von Zaha Hadid 2005 mit dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnet wurde. Das Zentralgebäude als Verbindung der Kernfertigungsbereiche Karosseriebau, Lackiererei und Montage macht das Produktionsgeschehen dadurch augenscheinlich, dass die Förderbänder mitten durch die dortigen Büroebenen führen. Nach Vorstellung und Rohbaubesichtigung des sog. Gondwanalandes im Zoo Leipzig, einer riesigen Tropenhalle der Urkontinente Asien, Afrika und Südamerika führte Architekt Ansgar Schulz durch das Wolkenlabor im Institut für Troposphärenforschung. Das Büro Schulz und Schulz, das auch für den Neubau der staatl. Realschule Memmingen verantwortlich ist, überzeugte die Teilnehmer mit einer pragmatischen, aber dennoch vielschichtigen Haltung, die mit dem Leipziger Architekturpreis 2007 belohnt wurde. Den Abschluss des zweiten Besuchstages bildete die Galerie für zeitgenössische Kunst von as-if – Architekten im Musikviertel, die durch die Verschieblichkeit aller Innenwände eine Vielzahl von individuellen Ausstellungskonfigurationen bietet. Beispiele der neuen Leipziger Schule konnten am Folgetag im Museum der Bildenden Künste (Hufnagel, Pfütz, Rafaelian) in Augenschein genommen werden: der Neubau am Rande der Leiziger Innenstadt wartete zwar mit spannenden innenräumlichen Verschränkungen auf, erschien aber insgesamt unangenehm überproportioniert. Zeitgleich nahm ein Teil der Exkursionsgruppe an einer Baustellenführung durch das Paulinum im Hochschulcampus Innenstadt teil; der Niederländische Architekt Erik van Egeraat versucht sich hier mit Anklängen an die historische Universitätskirche St. Pauli, die vom SED – Regime 1968 gesprengt wurde. Im Rahmen des nachmittäglichen Besuchsprogramms führte Architekt Volkmann durch das kürzlich eröffnete jüdische Gemeindezentrum und sein eigenes Büro im wieder hergerichteten Stelzenhaus des ehemaligen Industrieviertels Plagwitz. Die Umnutzung der früheren Buntgarnwerke in großzügige Loftwohnungen und sehr atmosphärisches Wohnen am Wasser des Karl-Heine - Kanals stellte der gebürtige Augsburger Architekt Gregor Fuchshuber vor. Einen großen Kontrast hierzu stellte zum Abschluss des Tages die Besichtigung der Plattenbau-Anlage Grünau dar. Konzipiert 1974 als `Siedlung der 100 000` erfuhren die Teilnehmer von kompetenter Seite über den heutigen Umgang mit der ausgedehnten Bausubstanz und deren Außenräumen bei einem gleichzeitigen Bevölkerungsschwund von ca. 30 %. Wegen der ansprechend geschnittenen Wohnungen, einer sehr guten infrastrukturellen Ausstattung und verkehrstechnischen Anbindung sowie Durchgrünung ist die Siedlung nicht zuletzt durch den anstehenden Umbau des angrenzenden Lindenauer Hafens nach wie vor sehr beliebt.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass in Leipzig eine gut durchdachte, gesamt-städtische Entwicklung stattfindet, die neben der Integration von hochwertigen Neubauten in besonderem Maße auf den Fortbestand seiner historischen Substanz setzt und sich durch die Schaffung einer eigenen Identität mehr als jede andere ostdeutsche Stadt als zukunftsfähig erweist.
Die Heimfahrt führte über Sachsens Landeshauptstadt Dresden, wo nach einer Stadtrundfahrt durch das historische Zentrum eine Besichtigung der neuen Synagoge von Wandel, Lorch, Hirsch auf dem Programm stand, die den alten Semper - Bau, der 1933 der Reichsprognom - Nacht zum Opfer fiel, in moderner Formensprache ersetzte; aufschlussreiche Einblicke in jüdisches Leben und Religionsausübung konnten gewonnen werden. Ein Rundgang durch das nahezu vollständig rekonstruierte historische Zentrum einschließlich Frauenkirche von Georg Bähr hinterlies einen zwiespältigen Eindruck. Die Wunden des Krieges scheinen zwar getilgt, eine zeitgenössische Haltung wurde aber zugunsten einer großflächigen Musealisierung der Innenstadt nicht ernsthaft in Erwägung gezogen.
Die Jahresexkursion des Architekturforum Kempten führte eine insgesamt 30 - köpfige Gruppe diesmal nach Südtirol.
Hier ist in den letzten Jahren eine hochkarätige Architekturszene entstanden, von deren Qualität sich das Architekturforum anhand mannigfaltiger Beispiele überzeugen konnte. Beeindruckend war für die Teilnehmer sicherlich, dass sich nicht nur im Ballungsraum Bozen baukulturelle Highlights befinden, sondern ebenso in den vielen Landgemeinden der Seitentäler. Als ein Beispiel kann hier das Ahrntal genannt werden, durch das Architekt Mutschlechner den Bus begleitete. Ein Gemeindesaal mit Musikprobenraum in unmittelbarer Nähe der alten Dorfkirche am Bühel in St. Jakob zeigte eindrucksvoll, dass durch das gelungene Zusammenspiel von Bestehendem und Neuem eine spannungsvolle Ortsmitte entstehen kann. Die anschließend besuchte Kombination eines alten Stadels mit modernen, haptisch passenden Zutaten verdeutlichte, dass eine Transformation zu einem zeitgenössischen Ferienhaus mit heutigen Ansprüchen durchaus möglich ist. In diesem Sinne genauso überzeugen konnte die neue Friedhofserweiterung im nahegelegenen Luttach. Eine Führung von Architekt Kurt Egger durch das neue Rathaus im Ortskern von San Lorenzo bei Bruneck rundete den ersten Exkursionstag ab. Höhepunkt des zweiten Tages war für alle Beteiligten mit Sicherheit die Besichtigung von Schloss Sigmundskron bei Bozen, eines Bestandteiles des Messner Mountain Museums, das 2006 eröffnet wurde. Nach dem zufälligen Zusammentreffen mit Reinhold Messner selbst folgte ein spannender Rundgang durch die ausgedehnte Anlage mit jederzeit ablesbaren Zutaten wie Brücken, Stege, Plattformen, Ausstellungsräume und dgl. in Corten - Stahl von Architekt Werner Tscholl. Weitere Station war Kaltern, wo der dortige Bürgermeister das neue Standbad von `the next enterprise` durchaus kritisch vorstellte. Wie geschickt die Südtiroler es verstehen, Ihre lokalen Weinerzeugnisse zu präsentieren, ließ sich im Winecenter Kaltern (Arch. Feld 72) sehen, bei dem zeitgenössische Architektur als umsatzsteigendes Marketing - Instrument begriffen wurde. Überhaupt : Bars, Cafés und sogar Autobahnraststätten (u. a. von Walter Agonese) stellen ein ganz anderes gestaltetes Niveau dar als hierzulande. Die Heimreise erfolgte am dritten Tag durch eine wunderschön blühende Frühlingslandschaft bei schneebedeckten Bergkuppen über Meran und Glurns, das an der Grenze zu Österreich ein Lehrbeispiel für eine natürlich gewachsene Dorfanlage darstellt. Auch hier wurde wieder anhand des `Gasthofes zum grünen Baum` aufgezeigt, wie aus historischer Bausubstanz mit zeitgenössischen Einbauten (Arch. Andreas Flora u. Christian Kapeller) mittels eines durchgängigen Materialkonzeptes ein touristisches Kleinod geschaffen wurde, das im Allgäu bislang keinen Vergleich findet. Und: die Speisenqualität, in diesem Fall frischer Apfelstrudel für alle Exkursionsteilnehmer, trägt sein übriges dazu bei. Das Architekturforum Kempten wird den Kontakt zu den Südtiroler Kollegen, der mit der Ausstellung `Architekturführer Allgäu` im Dezember 2006 in der Architekturgalerie in Bozen begonnen hatte, auch in Zukunft aufrecht erhalten. So ist Ende diesen Jahres geplant, die Ausstellung des von der Gemeinde Sexten ausgelobten internationalen Architekturpreises `Neues Bauen in den Alpen` in der Kemptener Kunsthalle zu zeigen.
Wo Bauherren sich mit Architektur schmücken
Die erste Station der Jahresexkursion des "architeturforum kempten" war das Werksgelände der Möbel-Firma Vitra in der badischen Nachbarschaft von Basel. Das Familienunternehmen (seit 1950 im Besitz der Familie Fehlbaum) schmückt sich nach einem Großbrand auf dem Firmengelände (1981) u. a. mit Gebäuden so namhafter Architekten wie Nicholas Grimshaw, Frank O. Gehry, Zaha Hadid, Tadao Ando oder Alvaro Siza, die durch Ihre Gestaltung, aber auch durch Ihre Funktionalität und Wirtschaftlichkeit Vorbildfunktion haben. Die Entwicklung neuer Ideen zur Strukturierung eines großen Büros im Zuge der Digitalisierung aller Arbeitsfelder und der Umsetzung in entsprechendes Mobiliar, war ein beeindruckender Impuls zu Beginn der Reise. Ein Einblick in das Büro Christ & Gantenbein, das mit dem Um- und Neubau des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich schlagartig in die erste Liga der Schweizer Architekten katapultiert wurde, kam durch den persönlichen Kontakt zu einem Teilhaber des Architektenteams zustande. Der aus Augsburg stammende Tom Thalhofer, der wie viele deutsche Planer in der Schweiz ein besseres Arbeitsumfeld vorfindet als hierzulande, erläuterte der Allgäuer Gruppe ergänzend zu einer Büroführung anhand des Umbaus einer ehemaligen Druckerei mit Sheddächern zu einer Medienagentur das Architekturverständnis und Arbeitsweise seines Teams. Wie ein brachliegendes Areal einer Brauerei aus dem 19. Jahrhundert, die vor wenigen Jahren aus der Stadt ausgelagert wurde, zu neuem, innerstädtischem Leben erweckt werden kann, erfuhr die Gruppe von 31 Architekten und Architekturinteressierten bei einer Führung durch das sog. Warteck-Gelände. In zentraler Innenstadtlage beim Badischen Bahnhof ist mit dem Konzept einer differenzierten Mischnutzung aus Wohnen und Arbeiten unter viel Eigeninitiative unterschiedlicher Gruppen, die z. B. den Erhalt des alten Sudhauses ermöglichte, ein urbanes Stadtquartier mit eigener Qualität entstanden. Schreinerei, Schlosserei, Druckerei, Künstlerateliers, Artisten, Tanzschule, Modellbauer, aber auch Kursangebote für die Bewohner des angrenzenden Viertels wie Geburtsvorbereitung oder Yoga und vor allem Restaurant, Kleinkunstbühne und Bar ergeben eine vielfältige, vitale Nutzung. Am Rande des sogenannten Schwarzparks im Osten von Basel ist als Alternative zur kleinmaßstäblichen Zersiedelung von Grünflächen ein achtgeschoßiger Wohnungsbau aus dem Büro Miller & Maranta entstanden, der 32 großzügig geschnittene, familienfreundliche Einheiten mit weiten Loggien bereit hält. Durch einen zweifach geknickten Grundriss und raumhohe Fensterflächen, die den umgebenden Park wie in einem Baumhaus in die Wohnungen holen, wirkt der Bau trotz seiner kompakten Größe transparent und angenehm. Dass eine Wohnanlage im Dorf gleichzeitig ländlichen Hofcharakter und flexiblen Wohnraum für viele Bewohner in hervorragende Architektur übersetzen kann, hat Peter Zumthor (vom dem auch das Kunsthaus in Bregenz stammt), vor 10 Jahren in Biel-Benken an der Grenze zum Elsaß bewiesen. Ein Mehrfamilienhaus als Querriegel bildet mit zwei Stäben abgetreppter Reihenhäuser einen trapezförmigen Innenhof. Als Mietergarten genutzt, wird hier Gemüse angebaut, gespielt, gefeiert, im Freien gelebt. Die Sorgfalt bei der Materialwahl und ihrer reduzierten architektonischen Umsetzung (Beton, dunkel lasiertes Holz, französische Fenster und Faltläden) überzeugte die Exkursionsteilnehmer nachhaltig. Natürlich standen auch etliche Bauwerke der Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron auf dem Besuchsprogramm. Am meisten zu beeindrucken vermochte das Paraplegikerzentrum in Hüningen, eine zweigeschossige Reha - Klinik ganz aus Holz für Hingeschädigte und Querschnitt-gelähmte mit einer spannenden, weitläufigen Abfolge von Höfen und einer beinahe heiteren Raumatmosphäre.Das Leben am Fluss prägt Basel wesentlich. Am Wasser wird gejoggt, es wird als Abkürzung mit einer Art Wassertaxi benutzt, hier wird tagsüber und bis spät in die Nacht gegessen, getrunken, diskutiert. Im Schweizerischen Architekturmuseum und der derzeitigen Ausstellung "unaufgeräumt" holte sich das architekturforum schließlich noch Anregungen für die bereits auf Hochtouren laufende Vorbereitung seiner eigenen Jahresausstellung, die Anfang Juli in der Kunsthalle eröffnet werden wird. Oft geringfügige, meist zeitlich begrenzte Eingriffe in den öffentlichen Raum mittels der Architektur oder ihr verwandter Ausdrucksformen sind in der Ausstellung thematisiert. Vergleichbares wird das "architeturforum kempten" im Gewerbegebiet Leubas - Ursulasried in Angriff nehmen - man kann schon jetzt auf das Projekt der engagierten Architekten, die neue Blicke auf diese Kemptener Räume eröffnen möchten, gespannt sein.
Nordrhein-Westfalen 03. 06 - 05. 06. 2005
Tag 1 Abfahrt 5.00 morgens in Kempten - Das fängt ja gut an... Die erste Station ist die „Museumsinsel Hombroich" bei Neuss. Nach 7 Stunden Busfahrt freut sich der Allgäuer statt der erwarteten rauchenden Schornsteine und Industriehalden eine grüne Oase bei strahlendem Sonnenschein vorzufinden. Viel Kunst und Architektur, eingebettet in schon fast wild anmutende Gärten und Parkanlagen...aber keine Sorge - die Schornsteine kommen noch!!!<br/>Nach dieser „sanften Vorbereitung" auf die fremde Kultur trauen wir uns am späten Nachmittag ein wenig weiter Richtung Pott - Medienhafen Düsseldorf. Hafenatmosphäre und Highlights internationaler Architekten erwarten uns hier - aber leider auch eine dunkelschwarze Gewitterfront und eine Führung jenseits aller Information... Jedoch vermochte keines dieser Ereignisse, auch nicht in Kombination, den Glauben an das Gute dieser Region zu erschüttern! Ein echter Klassiker zum Abendessen beschert uns Deutschlands 1. Currywurst-Restaurant mit Rezepten vom Sternekoch: Currypeitsche mit Pommes-Schranke.....BOAH...LECKER!!! Und so gestärkt geht's zu längsten Theke der Welt - Düsseldorfer Altstadt...nach ungezählten Rückschlägen beim Bestellen von „ner Halben" oder „nem Weizen" fügen wir uns dem Wunsch der Einheimischen und trinken Altbier - und siehe da...funktioniert genauso!! Tag 2 Wir betreten Pott-Gebiet...A40 Richtung Duisburg und endlich die erwartete Skyline. Als erstes erkunden wir per Schiff der größten Binnenhafen Europas. 2. Station an diesen Tag ist der im Zuge der IBA Emscher Park umgebaute und sanierte Innenhafen Duisburg. Nach einem Masterplan von Norman Foster entsteht hier eine gelungene Symbiose von Wohnen und Arbeiten am Wasser. Pflichtprogramm ist die alte Küppersmühle - verwandelt vom Getreidespeicher zum Museum von Herzog & de Meuron. Abends erwartet uns das eigentliche Highlight der Exkursion: Extraschicht-Nacht der Industriekultur Alte Zechen und Hütten, ebenfalls im Rahmen der IBA Emscher Park saniert und zu neuem Leben erweckt, zeigen, das es im Revier mehr gibt als Kohle, Stahl, Maloche und Schichtarbeit - Kultur mal anders. Tag 3 Um den Eindruck vom Leben im Ruhrpott abzurunden, geht's am letzten Tag noch mal unter Tage - ins Bergwerkmuseum Bochum. Interessant und bedrückend zugleich, wenn man aus dem grünen Allgäu kommt. Die „Red Dot" Design Ausstellung in der Zeche Zollverein bildet den Abschluß einer interessanten, spannenden, skurrilen, witzigen, horizonterweiternden, zur Nachahmung geeigneten, abenteuerlichen und viel zu kurzen Exkursion - Abenteuer Pott 05...schükkes
Architekturtour nach Tirol 23. 07 - 25. 07. 2004
Nicht nur der benachbarte Bregenzer Wald bietet Architekturbegeisterten eine Vielzahl von Gebäuden mit hoher Bauqualität, sondern auch Tirol.
Eine intensive Begegnung mit der neuen Baukultur Tirols fand auf der 3–tägigen Architekturtour 2004 statt.
In Zirl bewunderten wir am ersten Tag unserer Fahrt den Umbau eines alten Bauernhauses zum Wohnhaus und Ateliers der jungen Architekten Fügenschuh und Hrdlovics. Die Wohnräume bieten ein unglaubliches Wohnerlebnis. Fließend ineinander übergehende Räume auf unterschiedlichen Ebenen machen das Bewohnen spannend. Wunderschöne, handwerklich hervorragend gearbeitete Details fallen auf. Die Lichtführung durch Fenster und außergewöhnlich schöne Lampen der Firma Halotech unterstützt die Formen- und Materialsprache des bereits mehrfach ausgezeichneten Architektenpaares.
Ein weiteres Gebäude derselben Architekten konnten wir von außen bewundern. Der Mut der Bauherrin des umgebauten Einfamilienhauses aus den 50er Jahren und der Ideenreichtum der Architekten führten zu einem modernen, auffallenden Wohngebäude, das seine Außenhülle aus Metall in einer baulich doch ganz anders gestalteten dörflichen Umgebung selbstbewusst zeigt.
Wir mussten nicht weit gehen, um ein weiteres Zeugnis der guten Tiroler Baukultur zu finden. Die Lebensmittel-Einzelhandels-Kette M-Preis hat auch in Zirl ein Ladengeschäft gebaut, das das Einkaufen zum wirklichen Erlebnis macht. Unser Mittagessen im Restaurant-Bereich des M-Preis haben wir sehr genossen!
Herr Architekt Henke (Büro Henke/Schreieck, Wien) führte uns nachmittags persönlich durch die Gebäude der von seinem Büro geplanten Sozialwissenschaftlichen Fakultät Innsbruck. Ein besonders gelungener Hörsaal, in dem sich dem Auditorium der Blick über den Redner hinweg auf die Nordkette öffnet, brachte manche von uns Überlegungen, ob Räume, die die Landschaft derart gut einbeziehen das Tagträumen oder das Lernen/Zuhören mehr fördern.
Das Highlight des Tages war das Park-Hotel Hall, das wir nach dem Einchecken unter Führung durch den Architekten, Herrn Henke, intensiv besichtigten. Der neue Glasturm ist eine wunderschöne ruhige bauliche Ergänzung zum alten weißen Turm von Lois Welzenbacher, der durch die Architekten liebevoll und detailgetreu mit unglaublichem Aufwand restauriert wurde. Beide Gebäude ergänzen sich perfekt und bieten den Bewohnern jeweils gut gestaltete, wenn auch ganz unterschiedliche Raumgefühle. Da wir Zimmer in beiden Türmen belegt hatten, konnte jeder von uns auch Räume im anderen Turm besichtigen.
Dass ein international renommierter Architekt für uns eigens aus Wien anreist und sich noch einen Nachmittag als Architekturführer betätigt, dies freiwillig und kostenlos macht, fanden wir genauso nett wir wir die Architektur gut empfanden. Nochmals ein großes Danke an Herrn Architekten Henke!
Der Samstag begann mit einem gemütlichen Frühstück im Park-Hotel. Die wunderschönen Lobby und der gut gestaltete Restaurantbereich laden ein, gleich dazubleiben und die Räumlichkeiten zu geniessen.
Aber der nächste Besichtigungstermin wartete bereits auf uns, das Gemeindezentrum in Mils.
Ein altes Bauernhaus wurde einer neuen Bestimmung zugeführt (Gemeindezentrum und Rathaus) und deswegen baulich mit einer modernen Außengestaltung und einer funktionellen, angenehmen Innenausstattung versehen. Herr Architekt Markus Prackwieser, einer der planenden Architekten des Büros dinA4 führte uns durch das Gebäude und schilderte uns anschaulich Planungs- und Bauverlauf. Besonders beeindruckt hat uns die Südfassade, die als Glasfassade konzipiert wurde und der eine schwarze luftige Außenhaut in Gestalt eines schwarzen sonnen- und witterungsbeständigem Screen-Stoffes vorgehängt wurde.
Anschließend konnten wir ein von den Architekten din A4 geplantes Sportstadion besichtigten, um den Nachmittag am Lanser See in wunderschöner Landschaft ausklingen zu lassen. Herr Architekt Martin Scharfetter ermöglichte uns die Besichtigung des von ihm geplanten „Hauses am Lanser See“. Dieses bestehende Gebäude wurde behutsam saniert und zeigt sich als harmonisches Gebäude, das sich unauffällig mit der Umgebung in Einklang bringt und im Inneren auf verblüffende Weise asiatische Wohnelemente und modernen Minimalismus verschmilzt. Das Haus hat uns so fasziniert, dass wir viel mehr Zeit als geplant dort verbracht haben. Alle Räume sind funktionell und doch anders gestaltet, Tatami-Matten im Esszimmer oder ein Buddha-Kopf im Schlafzimmer schaffen eine unverwechselbare Atmosphäre – immer in Bezug mit der unglaublich schönen Landschaft.
Karin Weber
Architektur + Natur Exkursion ins Unterengadin 22.08. - 24.08. 2003
Am Freitag, den 22.08.03 beginnt die Fahrt mit dem Bus um 7:30 Uhr am Hochbauamt in Kempten. Nach 2 1/2 stündiger Fahrt und einer kleinen Kaffeepause in Nassereith erreichen wir in Zams unser erstes Ziel: MPreis Zams (A) Architekten: Helmut Reiter, Michael Pfleger Die Besichtigung wird gleich zum Einkaufen und kleinem Frühstück genutzt. Von hier geht es weiter zum: Seniorenzentrum Schönwies bei Zams (A) Architekt: Johann Obermoser Nach eingehenden Diskussionen über Ausführung, Materialien, Funktion und Architektur während der Führung mit Herrn Bircher (Heimleiter) sind alle froh über ein gemütliches Picknick am Inn. Am Nachmittag erreichen wir die: Turn- und Mehrzweckhalle in Tschlin / Unterengadin(CH) Architekten: Valentin Bearth & Andrea Deplaces Herr Angelo Andina führt uns durch die Mehrzweckhalle und berichtet anschließend über das gestorbene Hotelprojekt in Tschlin (Entwurf: Architekt Peter Zumthor). Der glückliche Umstand, dass der in New York lebende Engadiner Künstler Not Vital sich in Tschlin aufhält, um sein denkmalgeschütztes Engadiner Haus zu sanieren und nach seinen Vorstellungen umzubauen, wird von uns kurzer Hand zu einer Baustellenbesichtigung genutzt. Nach dieser sehr eindrücklichen Begegnung machen wir uns größten Teils zu Fuß auf den Weg nach Vnà, ein kleines Bergdorf an den Südhängen des Piz Arina. In ca. 1-2 Std. erreichen wir unser Nachtquartier die Pension Arina und genießen das wohlverdiente einfache Abendessen. Der Abend endet wie es kommen muss.... Der Samstagvormittag steht zur freien Verfügung: Ausgiebiges Frühstück, Spaziergang, kleine Wanderung, große Wanderung, malen, skizzieren, aquarellieren oder einfach nur verweilen und die schöne Landschaft genießen... Ein Teil der Gruppe erschließt sich die Landschaft auf einer Wanderung nach Sent. Der Weg führt über Val Sinestra, einem gewaltigen Hotelbau in absolut wildromantischer Lage (erbaut in den Sommermonaten von 1910-1912; geplant von dem Architekten Karl Koller). Gegen 14:00 treffen wir Herrn Cla Sarott (selbst Architekt), der uns durch das Dorf Sent mit seinen alten Engadiner Häusern führt. Anschließend besichtigen wir das Wohn- und Atelierhauses von Christoph Rösch, Rolf Furrer, Architekt ETH/BSA/SIA, Basel Christof Rösch, bildender Künstler, Sent Veröffentlichung: Detail 10/2002 Nach dem Sonntagsfrühstück verlassen wir das Bergdorf Vnà und besichtigen am späten Vormittag in Davos (CH) das Kirchner Museum Architekten: Annette Gigon, Mike Guyer Eine kurze Mittagspause bzw. Brotzeit im Bus bringt uns wieder zu Kräften. So sind wir denn wohl die ersten, die das Teilbauwerk der Kloster'schen Ortsumgehung mit dem Bus befahren. Sunibergbrücke - Umfahrung von Klosters(CH) Entwurf: Christian Menn Beratende Tätigkeit: Andrea Deplaces Das Gespräch mit einem Vertreter des mit der Ausführungsplanung beauftragten Ingenieurbüros Benziger+Köppel+Brentli+Partner lässt Interessierte hinter die Kulissen der Ingenieurleistungen blicken. Auf der Fahrt nach Liechtenstein gibt es einen kurzen Zwischenstopp in „Heidiland". Am Nachmittag erreichen wir unser letztes Ziel:<br/>Kunstmuseum Vaduz (LI) Architekten: Morger Degelo Kerez Die Architekturführung lässt leider sehr zu wünschen übrig, aber das trübt keineswegs die Stimmung auf der Heimfahrt und beim abendlichen Ausklang im Biergarten in Kempten lassen wir die Eindrücke nochmals Revue passieren.
Ingolstadt, Neumarkt i. d. Opf., Nürnberg 15. 06. - 16. 06. 2002
1. Tag: Samstag 15. Juni 2002, beginnt die Fahrt bei herrlichem Sonnenschein vom Parkplatz Brauhaus-Kempten in Richtung München. Nach unspektakulärer Fahrt auf der B12 und A96 wird der letzte Fahrgast an der Donnersberger-Brücke `eingeladen´. Danach geht es zu unserem ersten Reiseziel des Tages nach Ingolstadt. Ingolstadt Studentenwohnheim Münzbergstraße, Architekten: W. Huber, S. Walter Kempten Museum Alf Lechner, Architekten: E. + F. Fischer, München Museum für Konkrete Kunst, Architekten: W. Claus + G. Forster, München Inmitten der architektonischen Sehenswürdigkeiten von Ingolstadt bleibt natürlich genügend Zeit um das Duell Deutschland - Paraguay am Bildschirm zu verfolgen. Unmittelbar nach dem 1:0 Siegtreffer für Deutschland wird weiter Architektur anvisiert. Studentisches Wohnen, Architekten: Prof. A. Meck + S. Köppel, München Stahlverbund-Brücke für ICE-Trasse, PERI GmbH, München Glacisbrücke, Architekten: Schlaich Bergermann + P., Stuttgart Nach kurzer Stärkung des körperlichen und seelischen Haushalts im Schatten großer Biergartenfreuden geht es weiter Richtung Oberpfalz. Der Allgäuer ist leicht überrascht von zahlreicher Acker-ei und wenig Berg. Doch auch außerhalb bekannter Gefilde gibt es genügend Architektonisches. Neumarkt i.d.Opf. Dort erwartet uns der sozusagen `ortsansässige´ Architekt bereits bei unserer nächsten Station. Freie Tankstelle`Meiers Nr.39´, Architekten: J. + G. Berschneider, Pilsach / Neumarkt FOS Maximilian-Kolbe-Schule, Architekten: J. + G. Berschneider Staatl. Knabenrealschule, Architekten: J. + G. Berschneider Während der Besichtigung erkundigt sich Herr Berschneider vorsichtig nach der noch verbliebenen Motivation nach so viel Architektur an einem Tag. Um die Gruppe weiter in Schwung zu setzen, gibt es doch den ein oder anderen Hinweis auf die örtlichen Festlichkeiten in der Altstadt, schließlich sei dies die letzte Station des Tages mit seinen Rathäuslichkeiten. Was für ein Zufall, sei´s gedankt. Wohnhaus Hantzsche, Architekten: J. + G. Berschneider Erweiterung Historischer Reitstadel, Architekten: J. + G. Berschneider Umbau und Sanierung Historisches Rathaus, Architekten: J. + G. Berschneider Altstadtfest Neumarkt i.d. Opf.........der Tag geht für manche erst am nächsten Morgen zu Ende....
2. Tag: Nach einiger Morgenmuffelei am Frühstückstisch wird schließlich im Hotelgasthof Dietmayr die Rechnung bezahlt und danach endgültig der Weg Richtung Frankenmetropole angesteuert. Nürnberg Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Architekten: G. Domenig, Graz Neues Museum, Architekten: V. Staab, Berlin Die Ver-Spiegelung einer gekrümmten Glasfassade verwirrt und beeindruckt gleichermaßen. Besichtigung Hauptmarkt mit Frauenkirche und `Schöner Brunnen´ Nun soll doch endlich das Geheimnis des goldenen Rings bei einer `echden frrrängischn Brrraodwuarschd (Bratwurst) erkundet werden, bevor es wieder zurück in die heimelich bergig vertraute Umgebung geht. Und weil die Würschd, also die `echten´ Nürnberger, scho´ a bisl glah (klein) sind, ist für den langen Nachhauseweg eine zweite oder sogar dritte mit Kraut und Brot nicht das Schlechteste.
P. F